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Was passt wohin?
Um die Versorgung von Servern und Datenverarbeitungssystemen zuverlässig schützen zu können, rät Eltek zu einer parallel-redundanten USV-Anordnung. Für die Versorgung von Sicherheitssystemen ist ein verteiltes System aus kleineren USV ratsam, wenn möglich als Rack-Version für die Installation in Schranksystemen.
Für die Racks von Netzwerk- und Server-Räumen eignen sich beispielsweise Rack-Mountable USV mit 3 bis 10 Kilo-Voltampere (kVA). Beispiele dafür sind die „Liebert GXT-3“-Linie und die „Blade UPS“ von Eaton sowie die Mitglieder der “Power Vario“-Reihe von Newave USV Systeme, einer Tochter von ABB. Die Einphasen-USV-Systeme von Newave haben eine Kapazität von 1 bis 10 kVA und einen Wirkungsgrad von 92 Prozent.
Eine kleine Auswahl
Die „Smart-UPS-Reihe“ von Schneider Electric gibt es als Einstiegsmodell („Smart-UPS C“) für kleine Server und mit erweiterbarer Laufzeit („Smart-UPS X“). Mit den „Line-Interactive“-Geräten lassen sich auch virtualisierte IT-Umgebungen (Server) absichern. Die Modelle sind in Tower- oder Rackmount-Version erhältlich.
Ebenfalls für den Einsatz im Rack sind die „Protect-D“-Systeme von AEG Power Solutions mit 1000 bis 10.000 VA vorgesehen. Nach Angaben des Herstellers schützen die USV in VFI-Topologie (Voltage and Frequency Independent, Online/ Doppelwandler) Server, Storage-Systeme und Netzwerkkomponenten vor allen Fehlern im Stromversorgungsnetz, inklusive Spannungsstößen, Spikes, Brown-outs und Überspannungen. Selbst das Spitzenmodell „Protect D. 10000“ passt in Standardschränke mit 800 Millimeter Tiefe und belegt dort nur fünf Höheneinheiten, einschließlich Batteriesystem, Anschlusseinheit und integriertem manuellem Wartungs-Bypass.
Fortsetzung folgt.
Der Autor:
Berns Reder ist freier Autor in München.
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