Linux und Windows parallel nutzen Ubuntu mit grafischer Oberfläche in WSL einbinden
Distributionen, wie zum Beispiel Ubuntu, können in WSL auch mit grafischer Oberfläche gestartet werden. Das ermöglicht den Betrieb von Linux-Programmen auch in Windows. Die Programme starten über Ubuntu. In neueren Windows 10-Versionen ist in Zukunft auch möglich, dass Linux-Tools mit grafischer Oberfläche auch ohne eine grafische Oberfläche des Basis-Linux-Systems starten können.
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Um zum Beispiel in Ubuntu eine grafische Oberfläche zu betreiben, wird die Linux-Bash für die Distribution geöffnet, zum Beispiel über das Windows Terminal. Generell sollte immer eine Aktualisierung der Distribution erfolgen. Dazu wird in der Bash der folgende Befehl verwendet:
sudo apt update && sudo apt upgrade
Für Ubuntu kann Xfce verwendet werden sowie Xrdp für Remotedesktop-Verbindungen. Um mit dem Remotedesktop auf Ubuntu zuzugreifen, sollte der Port 3389 auf 3388 geändert werden, damit er explizit für die Linux-Distribution zur Verfügung steht. Den Remote-Desktop-Server starten Sie anschließend mit „sudo /etc/init.d/xrdp start“. Danach können Sie auf dem Host-System mit „mstsc.exe“ den Remotedesktop-Client in Windows 10 öffnen. Mit „localhost:3388“ wird eine Verbindung zum RDP-Server in Ubuntu aufgebaut. Die Anmeldung erfolgt mit den Benutzerdaten der Distribution.