ESG-Anwendung Ubirch nutzt KI für die CO2-Berichterstattung

Von Dr. Dietmar Müller 1 min Lesedauer

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Ein neuer, auf OpenAI-Technologie basierender Assistent ermittelt den aktuellen CO2-Fußabdruck eines Unternehmens und prognostiziert die weitere Entwicklung. Eine solche Berichterstattung ist Teil eines ESG-Reporting und wird ab Januar Pflicht für europäische Firmen.

Ein neuer, auf OpenAI basierender Assistent ermittelt den aktuellen CO2-Fußabdruck eines Unternehmens.(Bild:  frei lizenziert, 298246O35 / Pixabay)
Ein neuer, auf OpenAI basierender Assistent ermittelt den aktuellen CO2-Fußabdruck eines Unternehmens.
(Bild: frei lizenziert, 298246O35 / Pixabay)

Das Kölner Technikunternehmen Ubirch hat eine neue Variante seines ESG-Produkts angekündigt, das einen integrierten, KI-gestützten Assistenten nutzt. Diese basiert auf der Variante von OpenAI vom Oktober 2023.

Der Assistent liefere umfassende und vor allem praxisnahe Informationen zu ESG-Themen in mehreren Sprachen und unterstützt Unternehmen bei Berechnungen und Einordnungen von Umwelt-, Sozial- und Governance-Performance. Der CEO von Ubirch, Stephan Noller, weist als Besonderheit der Lösung auf die Integration einer umfassenden Datenbank von Emissionsfaktoren hin, mit der Nutzer ihren CO2-Fußabdruck gemäß den neuen gesetzlichen Vorgaben der EU ermitteln und präsentieren können.

Stephan Noller, CEO von Ubirch(Bild:  Ubirch)
Stephan Noller, CEO von Ubirch
(Bild: Ubirch)

Sie adressiere damit ein Problem, das ab Januar auf Unternehmen zukommt: die Nachhaltigkeitsberichterstattung. Die Offenlegung der CO2-Emissionen wird dann Teil der Geschäftsberichte und voll auditierpflichtig sein. Große Unternehmen könnten zudem ihre Zulieferer zur Teilnahme an diesem innovativen System bringen, um die gesamte Lieferkette nachhaltiger zu gestalten.

„Mit unserer neuen KI-basierten Anwendung gehen wir entscheidend voran, um die Hürden in der ESG-Berichterstattung zu überwinden und Unternehmen aller Größenordnungen eine transparente, nachhaltige Zukunft zu ermöglichen“, so Noller. „So können Firmen aktiv zu einer nachhaltigeren Zukunft beitragen und ihre ökologischen Verpflichtungen selbstbewusst erfüllen.“

Die neue Anwendung gehe jedoch über die einfache Compliance hinaus und ermögliche Unternehmen vielmehr eine proaktive Steuerung ihrer ökologischen Auswirkungen. Der Assistent kann nämlich nicht nur Vergangenheitsdaten analysieren, sondern bietet auch prädiktive Funktionen. Unternehmen erhalten damit ein Werkzeug, um zukünftige ESG-Herausforderungen vorherzusehen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen.

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