Einstieg in die Klasse der RISC Server mit Quad-Core SPARC64 VII Prozessor Sun Microsystems und Fujitsu bringen SPARC Enterprise M3000 Server

Redakteur: Florian Karlstetter

Mit dem SPARC Enterprise M3000 Server präsentieren Sun Microsystems und Fujitsu einen Nachfolger der UltraSPARC IIIi basierten Server. Das 1-Sockel-System ist mit einem Quad-Core SPARC64 VII Prozessor ausgestattet und wurde als Einstiegssegment in die Klasse der RISC Server konzipiert.

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Bisher wurde das untere Segment der SPARC Systeme von Servern mit UltraSPARC IIIi Prozessoren dominiert. Gegenüber Servern mit UltraSPARC IIIi Prozessor bietet der neue SPARC Enterprise M3000 Server nach Angaben von Sun Microsystems mehr als die doppelte Leistung bei über 50 Prozent Energieersparnis.

Dabei ermöglicht es der M3000 Server dem Kunden dediziert Lizenzkosten bei Ihren Applikationen zu sparen. Wird ein M3000 Server beispielsweise als Oracle Datenbankserver eingesetzt, so muss der Endanwender nur die Oracle Standard Edition für diese Maschine erwerben.

Durch die hohe Single Thread Performance eignet sich der Server für alle Applikationen, die nur wenige parallele Prozesse aufweisen und auf eine hohe Single-Thread Performance angewiesen sind. Als Beispiele nennt Sun Application Server, Datenbankserver oder PLM Systeme. Durch die Solaris Container für Solaris 8 und 9 lassen sich auch ältere Applikationen unter Solaris 10 nutzen. Mit dem Einsatz von Open Source Programmen wie MySQL oder dem frei verfügbaren Applikation Server GlassFish bietet der M3000 weiteres Einsparpotential im Bereich der Datenbank- und Applikationsserver.

Der SPARC Enterprise M3000 Server kommt in einem 2 HE großem Gehäuse, zwei Kühlungszonen und eine autonome, neunstufige Kühlersteuerung sollen nicht nur spürbare Energieeinsparungen mit sich bringen, auch konnte der Geräuschpegel auf etwa 47 Dezibel gesenkt werden. Preise für den SPARC Enterprise M3000-Server beginnen ab 17.795 US-Dollar.

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