Workshop: Hochverfügbarkeit für SQL-Server

SQL-Server im Cluster installieren und Datenbanken spiegeln

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Knoten hinzufügen und entfernen

Zur Installation bauen Administratoren einen Cluster mit Windows auf und führen anschließend die Installation von SQL Server 2008 R2 direkt auf dem Server aus. Soll dem Cluster ein weiterer Knoten hinzugefügt werden, muss der Administrator auf dem neuen Knoten das Installationsprogramm von SQL Server 2008 R2 ebenso ausführen wie auf allen anderen.

Auch um einen Knoten zu entfernen ist das Installationsprogramm von SQL Server 2008 R2 auf dem entsprechenden Knoten notwendig. Microsoft stellt im MSDN eine Checkliste für die Installation von SQL Server 2008 R2 im Cluster zur Verfügung, die Administratoren vor der Installation durcharbeiten sollten. Auch eine Liste der notwendigen Hardware und Software, finden Unternehmen im MSDN .

SQL Server 2008 R2 unterstützt auch die Installation einem virtuellen Hyper-V-Cluster. Dabei sind die Cluster-Knoten selbst als virtuelle Computer in einem Hyper-V-Cluster installiert und auch der SQL-Server ist ein virtueller Server. Auf diesem Weg steigert sich die Hochverfügbarkeit enorm, da nicht nur SQL im Cluster gesichert ist, sondern der Cluster selbst und dessen Server in einer virtuellen Hyper-V-Umgebung liegen.

SQL Server 2008 R2 als normaler virtueller Server

Diese kann wiederum selbst über einen Hardware-Cluster gesichert sein. Außerdem lässt sich SQL Server 2008 R2 auch als normaler virtueller Server in einem Hyper-V-Cluster betreiben. Richtig leistungsstark ist das aber erst ab SQL Server 2012 (Codename Denali) und Windows 8 Server.

Besonders wichtig ist die Zuteilung der Festplatten für die Datenbanken des SQL-Servers im Cluster. Hier sollte eine genaue Planung erfolgen, wie viel Speicher und in welcher Form dem Cluster zur Verfügung steht.

Vor der eigentlichen Installation von SQL Server 2008 R2 im Cluster ist der Leistungstest der vorgesehenen Hardware und vor allem des Speichersystems sinnvoll. Microsoft bietet dazu ein kostenloses Tool und eine Anleitungzur Verwendung an.

Microsoft-Seiten und Whitepaper

In den meisten Fällen ist es sinnvoll Transaktionsprotokolle und Datenbankdateien auf verschiedenen Datenträger zu speichern, die explizit für den SQL-Server zur Verfügung stehen. Ebenfalls sehr wichtig für die Vorbereitung sind folgende Microsoft-Seiten und Whitepaper:

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