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Permanentes Datenwachstum
In den Rechenzentren des IT-Dienstleisters steigt nutzerbedingt das Datenvolumen zwischen zehn und 30 Prozent pro Jahr. Die strukturierten Inhalte in Datenbanken und unstrukturierte Daten wie Word-Dokumente, Excel-Tabellen sowie Sprach- und Videoaufzeichnungen wachsen dabei gleichermaßen. Einmal erzeugte Daten werden in den seltensten Fällen wieder gelöscht, so dass etwa die Suche in konstant wachsenden Datenbeständen steigende I/O-Kapazitäten erfordert. Die Verwaltung und Speicherung der stetig wachsenden Datenmenge sorgt wiederum für steigende Kosten. Angesichts dieser Entwicklungen und einem verwalteten Datenvolumen von rund 4.500 Terabyte im Client/Server-Umfeld suchte die FI eine zukunftsweisende und nachhaltige Lösung für die Speicherverwaltung, um diese auch weiterhin wirtschaftlich betreiben zu können.
Aufgrund der guten und langjährigen Erfahrungen insbesondere hinsichtlich der Verfügbarkeit von Rechnerressourcen in einer virtualisierten Produktionsumgebung entschied sich der IT-Dienstleister dafür, in den vorhandenen Speichernetzwerken (SAN) Virtualisierungs-Technologien einzusetzen. Gegenüber klassischen Verfahren verspricht die Virtualisierung, die Auslastung der Speichersysteme nachhaltig zu optimieren, die Flexibilität zu erhöhen, die Performance zu steigern sowie die Speicherkosten insgesamt zu reduzieren.
Für den nachhaltigen Erfolg durften auch die Risiken einer Cloud-Infrastruktur nicht außer Acht gelassen werden. Das Architekturkonzept zielt darauf ab, eine potenziell steigende Fehler- und Ausfallquote durch eine neue Software in der Virtualisierungsschicht als „Single Point of Failure“ zu vermeiden.

Flexible Speicher-Pools
Um die virtualisierten Speichernetzwerke flexibel zu steuern und zu verwalten, wurden zunächst die bestehenden Einzelsysteme zu logischen Systemen und darauf aufbauend in Speicher-Pools gebündelt. Aufkommende Lasten werden heute dank dieser 
Speicherkosten können drastisch gesenkt werden
Die Erfahrungen mit den virtualisierten Strukturen im SAN zeigen, dass auch in komplexen IT-Landschaften die Auslastung der Speichersysteme nachhaltig optimiert, die Performance gesteigert sowie die Kosten reduziert werden können. Insbesondere die Stückkosten der speicherbezogenen IT-Dienstleistungen wurden nachhaltig gesenkt: Obwohl innerhalb von vier Jahren die Datenmenge um 77 Prozent angestiegen ist, konnten die Speicherkosten im gleichen Zeitraum um mehr als die Hälfte gesenkt werden. Weiterhin zeigte sich, dass Thin Provisioning mit seinem sehr flexiblen Kapazitäts-Management alle Erwartungen erfüllt. Over-Provisioning sollte im sensiblen Umfeld der Finanzwirtschaft nur in Ausnahmefällen und nur begrenzt eingesetzt werden, um kurzfristige Anforderungen abzudecken. Eine durchweg stabile, performante und skalierbare Virtualisierungs-Technologie bildet die Grundlage, um auch kommendes Datenwachstum auf wirtschaftliche Weise zu beherrschen.
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