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Mittelständische Firmen schöpfen ihre IT-Investitionen nicht aus

Softwareschrott kostet 9,6 Milliarden

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Dem Durchschnitt aller Befragten waren die Kosten der Software am wichtigsten (53 Prozent). Deutsche und Portugiesen interessieren sich besonders für Eigenschaften wie Funktionalität, Verfügbarkeit und leichten Einsatz.

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Im europäischen Durchschnitt gaben 43 Prozent an, alle drei bis fünf Jahre Updates für die Software zu kaufen. Deutschland liegt weit hinter diesem Wert. Nur bei 27 Prozent der deutschen Mittelständler gibt es Updates in diesem Zeitraum. Damit hätten sie fast die Schlusslaterne in Europa, wären da nicht die Belgier, dort gibt es nur bei 26 Prozent regelmäßige Aktualisierungen.

Sage plädiert für Maßgeschneidertes

Aber es könnte sich etwas tun – wenn auch nicht in Gesamteuropa, wo jedes zweite Unternehmen im kommenden Jahr weniger für Software ausgeben will. In Deutschland ist die Lage etwas rosiger. Hier wollen 48 Prozent der Firmen immerhin gleichviel oder mehr für Unternehmenssoftware ausgeben.

Christophe Letellier, CEO Sage ERP X3, kommentiert die Umfrageergebnisse so: „Unternehmenssoftware sollte ein integraler Bestandteil jeder Wachstumsstrategie im Mittelstand sein. Aber im Moment stimmen die gekauften Lösungen nicht mit dem Geschäftsbedarf überein. Entscheider hören nicht genug auf ihre Anwender und versuchen es lieber mit einer Einheitslösung statt mit maßgeschneiderten, auf die Nutzer ausgerichteten Produkten. Mittelständische Firmen müssen sich stärker an den Anwendern orientieren und verstehen, wie ihre Angestellten die Investitionen des Unternehmens am besten einsetzen können.“

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Über den Autor

 Ludger Schmitz

Ludger Schmitz

Freiberuflicher Journalist