Scalar i7 Raptor soll hohe Datensicherheit und Speicherdichte bieten Quantum kündigt Tape-Library für Data Lakes und Clouds an

Von Martin Hensel 2 min Lesedauer

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Mit der „Scalar i7 Raptor“ hat Quantum eine neue Tape-Library vorgestellt. Sie ist vor allem für den Einsatz in Data Lakes sowie Private und Hybrid-Clouds konzipiert. Das System soll mit hoher Datensicherheit und Speicherdichte sowie Nachhaltigkeit punkten.

Quantums Tape Library „Scalar i7 Raptor“ ist auf das Zusammenspiel mit KI-Workflows hin optimiert.(Bild:  Quantum)
Quantums Tape Library „Scalar i7 Raptor“ ist auf das Zusammenspiel mit KI-Workflows hin optimiert.
(Bild: Quantum)

Die Scalar i7 Raptor eignet sich laut Quantum besonders für datenintensive KI-Anwendungsfälle, in deren Rahmen immer mehr Daten gespeichert und in performanten KI-Workflows vorgehalten werden müssen. Zielgruppe sind etwa Hyperscaler und MSPs („Managed Services Provider“), die eine kostengünstige, umweltfreundliche und sichere Speicherlösung für Data Lakes und Clouds suchen.

Funktionen im Überblick

Kernfunktion des Systems Scalar i7 Raptor ist die Unterstützung für prädiktive Analytik. Es nutzt KI-Funktionen und soll einen neuen Industriestandard für einfaches Management und kontinuierliche Verfügbarkeit setzen. Automatisierte Analysen betrachten laut Hersteller die Interaktion zwischen Tape-Medien und Tape-Laufwerken, sagen Roboterausfälle vorher und sammeln kritische Systemdaten.

Dadurch lerne das System kontinuierlich dazu, verbessere Leistung und Zuverlässigkeit und gewährleiste einen dauerhaften Betrieb. Per KI wird zudem die Benutzerfreundlichkeit mittels interaktiver Dokumentation und Support-Tools verbessert.

Die Tape-Library lässt sich nahtlos in die Quantum-Objektspeicher „Activescale“ integrieren und bietet eine „S3“-Schnittstelle für die Einbeziehung in KI-Workflows. Laut Quantum beseitigt dieses Design die sonst übliche Komplexität von Bandspeichern und stellt eine kosteneffiziente Möglichkeit bereit, um generierte Daten zu speichern und Datenpipelines für KI-Training zu speisen. Die Library lässt sich entweder als Opex-Modell mit monatlichen, nutzungsbasierten Zahlungsplänen oder als As-a-Service-Modell nutzen.

Schnelle Zugriffe, einfache Bereitstellung

Quantum hat Scalar i7 Raptor ohne komplexe mechanische Konstruktionen konzipiert, um optimale Datenzugriffszeiten und hohe Performance zu ermöglichen. Jedes Tape-Medium ist vom Roboter direkt greifbar. Aufgrund der Speicherdichte wird zudem die erforderliche Stellfläche im Rechenzentrum reduziert, was für bessere Gesamtbetriebskosten („Total Cost of Ownership“, TCO) sorgt.

Zudem stand die Nachhaltigkeit des Systems im Fokus: Niedriger Stromverbrauch, der Einsatz nachhaltiger Materialien sowie die entsprechende Optimierung der Prozesse von Herstellung über Lieferung bis zur Wartung und Entsorgung tragen dazu bei. Zudem ist die Scalar i7 Raptor für den schnellen Einsatz vorbereitet. Kunden können laut Quantum dank vollständig austauschbarer Komponenten selbst die nötigen Arbeiten ausführen, ohne dazu spezielle Schulungen zu benötigen.

Verfügbarkeit

Quantum wird Scalar i7 Raptor voraussichtlich ab Anfang 2025 anbieten. Ende 2024 sollen bereits erste Systeme für Tests bei Kunden und für Zertifizierungen ausgeliefert werden. Zu den Preisen macht der Hersteller noch keine Angaben.

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