Teures RAM, überhaupt teure Hardware Preiswelle rollt über den Technikmarkt

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

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Die Spatzen pfeifen es von den Dächern: Die Speichertechnik für das Datacenter-Equipment wird rasant teurer, IT-Projekte dadurch nur schwer kalkulierbar. Doch im Consumer-Markt wird das für alle spürbar, wie das Vergleichsportals guenstiger.de belegt: Im Zeitraum von November 2025 bis Januar 2026 hat sich der Durchschnittspreis für DDR5 RAM verdoppelt.

Die Preiswelle wächst, dei Hardware-Kompoenten verteuern sich; schuld ist die KI beziehungsweise derjenigen, die dafür Grafikkarten, Mainborads, SSDs, DDR RAM ... in großem Stil vom Markt saugen. (Bild: ©  irabel8 - stock.adobe.com)
Die Preiswelle wächst, dei Hardware-Kompoenten verteuern sich; schuld ist die KI beziehungsweise derjenigen, die dafür Grafikkarten, Mainborads, SSDs, DDR RAM ... in großem Stil vom Markt saugen.
(Bild: © irabel8 - stock.adobe.com)

günstiger.de hält fest: Der Trend rasant steigender Preise für Arbeitsspeicher beschleunigt sich weiter. Besonders betroffen sind Nutzer, die auf RAM-Technik setzen. Eine aktuelle Auswertung des Preisschubs zeigen sich außerdem bei älteren Speichertechniken aber auch bei weiterer Hardware wie Mainboards, Grafikkarten und SSDs.

DDR RAM: Für die Untersuchung hat guenstiger.de die Preisdaten Tausender Produkte und die Entwicklung der niedrigsten Tagespreise bei über 2.000 Online-Händlern analysiert. Das Ergebnis: Der Durchschnittspreis für DDR5 RAM lag im Januar 2026 100 Prozent höher als im November 2025. Ebenfalls betroffen: DDR4 RAM (+46 Prozent) und selbst der seit Jahren zurückgezogene DDR3 RAM verteuerte sich um 28 Prozent.

Grafikkarten, Mainboards, SSDs: Das Vergleichsportal hat auch angrenzende Produktkategorien betrachtet. Besonders ausgeprägt ist der Anstieg bei SSDs, die von November 2025 bis Januar 2026 im Schnitt 25 Prozent teurer geworden sind. Selbst klassische HDDs weisen einen Zuwachs von 7 Prozent auf.

Kleiner Ausflug von Datacenter-Insider in die Consumer-Welt; denn nicht nur im Rechenzentrum setzt sich der Trend rasant steigender Preise für Arbeitsspeicher beschleunigt weiter fort. Hier wird er gut sichtbar. (Bild:  guenstiger.de)
Kleiner Ausflug von Datacenter-Insider in die Consumer-Welt; denn nicht nur im Rechenzentrum setzt sich der Trend rasant steigender Preise für Arbeitsspeicher beschleunigt weiter fort. Hier wird er gut sichtbar.
(Bild: guenstiger.de)

Massive Aufschläge zeigen sich auch bei MicroSDHC: Durchschnittlich kletterten die Preise hier um 18 Prozent. 13 Prozent mehr müssen Käufer bei Grafikkarten investieren. Komplettsysteme verzeichnen einen Anstieg von 12 Prozent, während sich Mainboards durchschnittlich um 10 Prozent verteuert haben. Bei Mobilgeräten wie Notebooks, Tablets, Konsolen und Smartphones sind die Preisanstiege bislang minimal bis nicht messbar.

Der Trend hält an

Die Gründe für die Preisentwicklung liegen vor allem auf der Angebotsseite. Die anhaltende KI-Nachfrage sorgt für eine enorme Engpasslage bei modernen Arbeitsspeichermodulen. Das hat eben direkte Auswirkungen auf alle Bereiche, in denen RAM gefragt ist. Viele Hersteller haben ihre Produktion zunehmend auf lukrativere Produkte für Rechenzentren umgestellt, was die Verfügbarkeit für den Massenmarkt spürbar verringert.

Torben Mallwitz, CTO von guenstiger.de: „Wer aktuell einen neuen PC zusammenstellt oder aufrüsten möchte, muss mit deutlich höheren Ausgaben rechnen. KI-Rechenzentren beanspruchen einen Großteil der weltweiten Speicherchip-Produktion, was dazu führt, dass weniger Kapazität für normale Consumer-Produkte wie DDR5-Module übrigbleibt und die Preise in die Höhe treibt.“

Ein Ende des Trends scheint nach derzeitigem Stand nicht in Sicht zu sein. Die aktuellen Preisentwicklungen legen nahe, dass auch in den kommenden Wochen und Monaten mit weiteren deutlichen Anstiegen zu rechnen ist.

Die Empfehlung lautet:

Wer jetzt Hardware benötigt, sollte nicht mehr zu lange warten. Preisvergleich und rasches Handeln können hier helfen, teure Fehlkäufe zu vermeiden.

Die Erhebungsmethodik

Basis der Untersuchung sind Preisentwicklungen von über 28.000 Produkten zwischen November 2025 und Januar 2026. Der Durchschnittspreis je Kategorie wurde anhand des jeweils niedrigsten Tagespreises unter den mehr als 2.000 gelisteten Online-Händlern auf guenstiger.de berechnet.

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