Klimaforschung und Rechenleistung PIK nutzt neue HPC-Infrastruktur mit Lenovo- und AMD-Technik

Quelle: Pressemitteilung Potsdam-Institut für Klimaforschung e.V. 1 min Lesedauer

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Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) hat seine Supercomputer-Leistung verfünffacht. Möglich macht das eine neue Umgebung für das High Performance Computing (HPC) mit „AMD Epyc“-Prozessoren und direkter Warmwasserkühlung von Lenovo.

Symbolbild: Energie-effizientes Rechenzentrum mit direkter Wasserkühlung. Das ist die Grundlage für datenintensive Klimaforschung am PIK.(Bild:  Midjourney / Paula Breukel / KI-generiert)
Symbolbild: Energie-effizientes Rechenzentrum mit direkter Wasserkühlung. Das ist die Grundlage für datenintensive Klimaforschung am PIK.
(Bild: Midjourney / Paula Breukel / KI-generiert)

Um komplexe Klimamodelle mit Tausenden Parametern schneller und effizienter zu berechnen, setzt das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) auf eine neue High-Performance-Computing-Umgebung. Die Infrastruktur basiert auf 252 „Lenovo Thinksystem“-Servern, ausgestattet mit „AMD Epyc 9554“ CPUs aus jeweils 64 Kernen. Die Konfiguration ist gemeinsam mit dem HPC-Partner Pro-com Datensysteme umgesetzt worden.

Ein technisches Kernelement der neuen HPC-Plattform ist die „Neptune“-Technik, die auf eine direkte Warmwasserkühlung setzt (siehe etwa: „ISC 2018: Super bei Superrechnern; Von KI bis Wasserkühlung - Lenovo überzeugt im Supercomputing“. Die Abwärme der Server wird dabei nicht nur effizient abgeführt, sondern direkt zur Beheizung von rund 250 Büroarbeitsplätzen an mehreren Institutsstandorten genutzt. Ein separates Heizsystem ist dadurch überflüssig geworden.

Das Ergebnis: Das PIK verfügt nun über die fünffache Rechenkapazität und erreicht dabei eine um den Faktor 2,5 verbesserte Energie-Effizienz. Je nach Anwendung konnte die Performance einzelner Workloads um das Zehnfache gesteigert werden. Möglich wurde die schnelle Umsetzung durch eine zuverlässige Lieferkette und die enge Zusammenarbeit aller Partner. Die Finanzierung erfolgte durch das Land Brandenburg.

Mit der neuen Infrastruktur kann das PIK seine Modellierungs- und Simulationskapazitäten deutlich ausbauen – insbesondere für iterative, multidisziplinäre Analysen zu globalen Klimarisiken. Die Ergebnisse fließen in wissenschaftlich fundierte Politikberatung ein.

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