Generative KI löst Modernisierungswelle bei Applikationen und Infrastrukturen aus Nutanix-Studie bestätigt: GenAI-Einbau geschieht per Container

Quelle: Pressemitteilung 5 min Lesedauer

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Laut des siebten „Enterprise Cloud Index“ von Nutanix verändert generative KI die Prioritäten in den Unternehmen und setzt Sicherheit sowie Datenschutz weit oben auf die Agenda. Ansonsten soll die weltweite Umfrage die Verbreitung der Cloud-Nutzung in den Unternehmen messen.

Nach der Untersuchung von Vanson Bourne im Autrag von Nutanix verschmelzen Container-und GenAI-Technologien. (Bild:  Stefan Schurr/imageBROKER - stock.adobe.com)
Nach der Untersuchung von Vanson Bourne im Autrag von Nutanix verschmelzen Container-und GenAI-Technologien.
(Bild: Stefan Schurr/imageBROKER - stock.adobe.com)

Die diesjährige Ausgabe der jährlichen Studie Enterprise Cloud Index (ECI) liefert Erkenntnisse zu Verbreitung, Investitionsprioritäten und Vorteilen generativer künstlicher Intelligenz (GenAI). Sie beleuchtet die zentralen Herausforderungen, denen Unternehmen weltweit gegenüberstehen, um die Anforderungen neuer KI-gestützter Workloads zu erfüllen.

Zunächst wenig überraschend ist die Erkenntnis, dass die Verbreitung und Implementierung von Anwendungen auf Basis generativer KI rasant zunehmen. Während die Mehrheit der Unternehmen bereits eine GenAI-Strategie umsetzt, unterscheiden sich die damit verfolgten Ziele laut ECI-Bericht deutlich. Die Unternehmen wollen generative KI für mehr Produktivität, Automatisierung und Innovationen nutzen, stoßen dabei jedoch auf große Hürden in den Bereichen Datensicherheit, Compliance und IT-Infrastrukturmodernisierung.

Darüber hinaus erwarten 90 Prozent der Befragten steigende Kosten aufgrund der Implementierung von GenAI-gestützten und modernen Anwendungen. Gleichzeitig rechnen 70 Prozent der Unternehmen damit, in den kommenden zwei bis drei Jahren mit ihren GenAI-Projekten eine positive Rendite zu erzielen.

Lee Caswell, SVP, Product und Solutions Marketing bei Nutanix, kommentiert: „Viele Unternehmen erreichen gerade einen Wendepunkt in ihren GenAI-Implementierungen und -Bereitstellungen.“

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Der Bericht fördere Details zutage, die auch in Kundengesprächen zutage kämen. Dazu gehörten Herausforderungen wie die Skalierung von GenAI-Workloads von der Entwicklung bis zum Produktivbetrieb, aber auch neue Anforderungen, die GenAI hinsichtlich Daten-Governance, -schutz und -transparenz verursache, sowie die Integration in bestehende IT-Infrastrukturen. Er empfiehlt: „Damit sich GenAI-Projekte erfolgreich amortisieren und rentieren, sollten Unternehmen einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen, um Anwendungen und Infrastrukturen zu modernisieren. Außerdem sollten sie auf Containerisierung setzen.“

Im Einzelnen gehört zu den zentralen Studienergebnissen:

  • Die Containerisierung von Anwendungen entwickelt sich zum neuen Infrastrukturstandard. Rund 90 Prozent der Unternehmen berichten, dass zumindest ein Teil ihrer Anwendungen mittlerweile containerisiert ist. Die schnell zunehmende Verbreitung neuer Workloads wie GenAI-gestützte Anwendungen wird diese Entwicklung weiter beschleunigen. 94 Prozent der Befragten stimmen der Aussage zu, dass ihre Organisationen von der Einführung Cloud-nativer Anwendungen und Container profitieren. Dementsprechend sollte dieser Ansatz als Goldstandard angesehen werden, um einen nahtlosen und sicheren Zugang zu Daten in Hybrid- und Multicloud-Umgebungen zu ermöglichen.
  • Verbreitung und Implementierung von GenAI-Anwendungen nehmen weiter rapide zu. Mehr als 80 Prozent der befragten Unternehmen haben eine GenAI-Strategie bereits entwickelt und verabschiedet oder setzen sie bereits um. Demgegenüber haben nur zwei Prozent noch nicht damit begonnen, eine GenAI-Strategie überhaupt zu planen. Allerdings unterscheiden sich die damit verbundenen Ziele deutlich. Die meisten Unternehmen sind der Überzeugung, dass GenAI-Lösungen ihnen dabei helfen werden, Produktivität und Effizienz zu erhöhen und den Automatisierungsgrad zu steigern. Zwar liegt der Schwerpunkt der aktuell realisierten GenAI-Projekte auf den Einsatzgebieten Kunden-Support und -Experience. Die Unternehmen wollen jedoch schon in naher Zukunft GenAI-Anwendungen in Cybersecurity- und Datenschutz-Workloads priorisieren.
  • Die Verbreitung von GenAI fordert etablierte Standards für Datensicherheit und -schutz heraus. 95 Prozent der Befragten stimmen der Aussage zu, dass GenAI die Prioritäten ihrer Unternehmen verändern und Sicherheit sowie Datenschutz weit oben auf die Agenda setzen wird. In der Tat nennen mehr als 90 Prozent der Unternehmen Datenschutz als Priorität bei der Implementierung von GenAI-Lösungen. Sie sind sich bewusst, dass Sicherheit und Datenschutz zentrale Faktoren für den GenAI-Erfolg darstellen.
    Allerdings sind nicht weniger als 95 Prozent der Befragten der Ansicht, ihre Organisation könnte mehr für die Sicherheit ihrer generativen KI-Modelle und -Anwendungen tun. Sicherheit und Datenschutz bleiben eine große Herausforderung für Unternehmen, die den Einsatz neuer GenAI-basierter Lösungen rechtfertigen und für die Einhaltung bestehender Sicherheitsstandards sorgen, aber auch die neuen Anforderungen hinsichtlich Daten-Governance, -schutz und -transparenz erfüllen wollen.
  • GenAI-Skalierung verlangt nach Infrastrukturmodernisierung. Der Betrieb von Cloud-nativen Anwendungen insbesondere in Großunternehmen und Konzernen erfordert eine Infrastruktur, mit der sich die unabdingbaren Anforderungen wie Sicherheit, Datenintegrität und Resilienz erfüllen lassen. Die neuen GenAI-Anwendungen stellen keine Ausnahme von dieser Regel dar.
    Fast alle Befragten (98 Prozent) sehen in der Skalierung von GenAI-Workloads von der Entwicklung bis zum Produktivbetrieb eine Herausforderung. Die größte Herausforderung bei der Skalierung von GenAI-Workloads von der Entwicklung bis zum Produktivbetrieb stellt jedoch die Integration in die bestehende IT-Infrastruktur dar. Dementsprechend rangieren Investitionen in die IT-Infrastruktur an erster Stelle, um GenAI zu unterstützen.
  • Die Verbreitung von GenAI-Lösungen erfordert Veränderungen bei Technik und Personal. Für 52 Prozent der Befragten sind Investitionen in IT-Schulungen zur Unterstützung von GenAI unumgänglich. Desgleichen sind 48 Prozent der Befragten der Überzeugung, neue IT-Talente einstellen zu müssen.
    Ohne Zweifel haben die Unternehmen einen akuten Mangel an entsprechenden Fähigkeiten und konkurrieren um GenAI-Talente. Die gute Nachricht lautet jedoch, dass viele Teams die Herausforderung annehmen und die benötigten KI-Kenntnisse und -Fähigkeiten organisch als Teil der normalen Arbeit erwerben und aufbauen wollen. Laut diesjährigem Bericht sind 53 Prozent der Befragten der Überzeugung, GenAI biete ihnen die Chance, sich Schritt für Schritt zum KI-Experten weiterzuentwickeln.

Die Analysten von Vanson Bourne veröffentlichen eine eigene Untersuchung zu GenAI, mit einem monatlichen Update - bezogen auf den britischen Markt. Dazu drei Erkenntnisse aus diesem Monat:

1. KI-Investitionen bleiben hoch... aber Unternehmen suchen nach relevantem Nutzen. - Die Analysten sehen , dass die Unternehmen weiterhin auf KI, und der innovative Charakter der großen KI-Anbieter ist den britischen Entscheidungsträgern klar. Viele Entscheider suchen jedoch immer noch nach Klarheit darüber, wie die Technologie ihrem Unternehmen konkret nützen kann.

Das „KI-Barometer“(AIB) von Vanson Bourne ist eine B2B-Forschungsinitiative, die misst, wie Unternehmen Technologien der Künstlichen Intelligenz in verschiedenen Branchen einsetzen und nutzen. Es bietet monatliche Einblicke in die Herausforderungen, Vorteile und den Reifegrad der KI-Integration in Unternehmen und hilft B2B-Vermarktern, Trends und die sich entwickelnde Rolle der KI bei der Förderung von Innovationen zu verstehen. Hir eine Momentaufnahme vom Dezember 2024(Bild:  Vanson Bourne)
Das „KI-Barometer“(AIB) von Vanson Bourne ist eine B2B-Forschungsinitiative, die misst, wie Unternehmen Technologien der Künstlichen Intelligenz in verschiedenen Branchen einsetzen und nutzen. Es bietet monatliche Einblicke in die Herausforderungen, Vorteile und den Reifegrad der KI-Integration in Unternehmen und hilft B2B-Vermarktern, Trends und die sich entwickelnde Rolle der KI bei der Förderung von Innovationen zu verstehen. Hir eine Momentaufnahme vom Dezember 2024
(Bild: Vanson Bourne)

2. Vertrauen ist der Schlüssel für die nächste Phase der KI-Einführung. - Im Oktober 2024(Zeitraum der Nutanix-Umfrage) blieb das Vertrauen in KI stabil, trotz der Innovationen aller großen KI-Anbieter. Damit sich Entscheidungsträger beim Einsatz von KI in risikoreichen, unternehmenskritischen Anwendungen wohlfühlen, ist Vertrauen entscheidend.

3. Welche Marken sind führend? - im Oktober 2024 bereits verzeichnete OpenAI einen spürbaren Rückgang der Gelegenheits- oder Ad-hoc-Nutzung, was möglicherweise mit dem Wechsel von einem gemeinnützigen zu einem gewinnorientierten Modell zusammenhängt. Diese Veränderung könnte zu einer Verunsicherung der weniger engagierten Nutzer führen und Fragen über die zukünftige Ausrichtung und Zugänglichkeit von OpenAI aufwerfen. Die Open-Source-Konkurrenz aus Fernost hatten die Analysten noch nicht auf dem Plan. (Eine weitere Aufschlüsselung findet sich in der Bildergalerie, Abbildung 9ff)

Über die Studie „Enterprise Cloud Index“

Das siebte Jahr in Folge hat das Marktforschungsunternehmen Vanson Bourne die Studie im Auftrag von Nutanix erstellt und im Herbst 2024 weltweit 1.500 IT-, DevOps- und Plattformverantwortliche zum aktuellen Stand von Enterprise-Cloud-Bereitstellungen, zu den Trends bei der Containerisierung von Anwendungen und zur Verbreitung von GenAI-Applikationen befragt. Die Teilnehmer der Umfrage kamen aus Unternehmen unterschiedlichster Branchen und Größe aus Nord- und Südamerika, Europa, dem Nahen und Mittleren Osten sowie Afrika (EMEA) und aus dem asiatisch-pazifischen Raum einschließlich Japan (APJ).

Die komplette Studie ist auf der Website von Nutanix zu finden.

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