Honeywell tut sich mit LS Electric zusammen Neue Batteriespeicher und Energie-Management für Rechenzentren

Quelle: Pressemitteilung Honeywell 2 min Lesedauer

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Während KI die Anforderungen an Rechenzentren grundlegend verändert, wird Energie-Management zu einer der zentralen Herausforderungen des kommenden Jahrzehnts. Schon bis 2030 könnte ein einzelnes KI-Rack bis zu 1 Megawatt Leistung benötigen. Herkömmliche Kühl- und Energiekonzepte stoßen damit an ihre Grenzen. Honeywell und LS Electric reagieren mit einer Partnerschaft.

LS Electric ist ein Spezialist in Sachen Microgrids: Eine solche Anlage (hier im Ausschnitt) soll das 46 Millionen Dollar teure "U.S. AI Data Center Power Network Project", sichern und bis bis Februar des kommenden Jahres geliefert werden. (Bild:  LS Electric)
LS Electric ist ein Spezialist in Sachen Microgrids: Eine solche Anlage (hier im Ausschnitt) soll das 46 Millionen Dollar teure "U.S. AI Data Center Power Network Project", sichern und bis bis Februar des kommenden Jahres geliefert werden.
(Bild: LS Electric)

In der vergangenen Woche sind Honeywell und das koreanische Unternehmen LS Electric eine strategische und technische Kooperation eingegangen, um die Stromverteilung und das Energie-Management in Rechenzentren weltweit zu vereinfachen und um Batteriespeichersysteme (BESS) zu entwickeln. LS Electric bringt seine Expertise im Bereich Stromversorgungssysteme ein, während Honeywell seine Erfahrung in Gebäude-Automatisierung und Steuerungstechnologien nutzt. Zielmarkt sind die Rechenzentren, die ihre Infrastruktur auf das KI-Zeitalter vorbereiten müssen.

Integrierte Stromversorgungs- und Steuerungssysteme und ein 'intelligentes' Strom-Management sollen den Datacenter-Betreibern dabei helfen, kostspielige zu vermeiden Ausfallzeiten durch zu vermeiden, während die Energiespeichertechnik von LS Electric mit der Energie-Management-Software von Honeywell kombiniert wird, um auf Basis von Netzdaten, Wetterbedingungen und weiteren Einflussfaktoren dynamisch die optimale und kosteneffizienteste Energiequelle zu bestimmen und BESS einzubinden.

Rechenzentren verbrauchen derzeit 1 bis 2 Prozent der weltweiten Stromerzeugung, in Deutschland eher 3 Prozent und in der Schweiz 4 Prozent, und es wird erwartet, dass dieser Anteil drastisch ansteigt. Mit dieser Partnerschaft will Honeywell zu einem Komplettanbieter für Gebäude-Automationssteuerung sowie Strom- und Elektroprodukte werden.

Die Pläne

Die beiden Unternehmen werden zunächst gemeinsame Produkte verkaufen und den Betreibern von Rechenzentren integrierte Schaltanlagen und Stromversorgungssysteme anbieten, um die Stromversorgung zu steuern und zu verteilen, die den unterbrechungsfreien Betrieb kritischer Systeme gewährleistet. Die Partnerschaft sieht die Entwicklung neuer Stromüberwachungssysteme vor, die auf „Honeywell Forge“, einer Plattform mit KI-Funktionen, und dem Know-how und den Softwarefähigkeiten von LS Electric basieren.

Honeywell strebt die Möglichkeit an, Rechenzentren komplett mit Infrastrukturprodukten ausstatten zu können. (Bild:  Honeywall)
Honeywell strebt die Möglichkeit an, Rechenzentren komplett mit Infrastrukturprodukten ausstatten zu können.
(Bild: Honeywall)

Die daraus resultierenden Systeme werden so konzipiert, dass sie die Energieverteilung und den Energieverbrauch intelligent regeln und gleichzeitig die KI-gestützte vorausschauende Wartung nutzen, um potenzielle Probleme frühzeitig zu erkennen und so Probleme mit der Stromqualität und kostspielige Ausfallzeiten zu reduzieren.

Um die steigende Netzbelastung in den Rechenzentren zu bewältigen, soll es eine End-to-End-Technik für Microgrids geben, die in Rechenzentren und weiteren in kritischen Gebäuden sowie Industrie-Anlagen eingesetzt werden kann. Diese neue modulare BESS-Produkt sieht die Integration der Energiespeicherkapazitäten von LS Electric mit der dynamischen Energiesteuerungssoftware von Honeywell vor.

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