Positiver Effekt durch Multi-Sourcing-Strategie

Multi-Kulti im IT-Outsourcing sorgt für Erfolg

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Bei der Auswahl des Service-Providers sind natürlich auch einige grundlegende Aspekte zu berücksichtigen. Dazu gehören:

  • Bedarfsbasierte Bereitstellung von Leistungen,
  • ein verbrauchsbasiertes Abrechnungsmodell,
  • Six-Sigma-konforme Verbesserungsprozesse,
  • klare Regelungen zur (auch vorzeitigen) Vertragsauflösung,
  • Übergabe aller Daten und kundenspezifischen Lösungen am Vertragsende,
  • Bereitstellung der in der Transition- und Betriebsphase entwickelten Dokumente.

Insgesamt zeigt sich, dass einem erfolgreichen Outsourcing nichts im Wege steht. Voraussetzung ist, dass ein Unternehmen zum einen das Betriebsmodell seines Providers genau unter die Lupe nimmt und zum anderen die angeführten Fehler auf jeden Fall vermeidet. Rückblickend betrachtet hat sich zudem vor allem das selektive Outsourcing einzelner IT-Teilbereiche bewährt.

Rudolf Kergaßner, Managing Director, IPsoft Deutschland.
Rudolf Kergaßner, Managing Director, IPsoft Deutschland.
(Bild: IPsoft)
Und auch eine Multi-Sourcing-Strategie hat sich als Erfolgskonzept erwiesen, das heißt: die Auslagerung von IT-Segmenten an eine überschaubare Anzahl externer Partner, die sich auf einen bestimmten Service spezialisiert haben. Gleichgültig, für welches Szenario sich ein Unternehmen auch entscheidet, eines muss immer beachtet werden: Bei jeder Auslagerung sollte das Unternehmen die vollständige – auch strategische – Kontrolle über seine IT behalten.

Der Autor:

Rudolf Kergaßner ist Managing Director von IPsoft Deutschland in Frankfurt am Main.

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