Positiver Effekt durch Multi-Sourcing-Strategie

Multi-Kulti im IT-Outsourcing sorgt für Erfolg

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Wer sich beim Outsourcing nicht ärgern will, muss ein paar grundsätzliche Regeln beherzigen.
Wer sich beim Outsourcing nicht ärgern will, muss ein paar grundsätzliche Regeln beherzigen.
(Bild: Angelika Bentin/Fotolia.com)
Schwachstellen bei der Vertragsgestaltung: Schwachstellen bei der Vertragsgestaltung sind keineswegs die Ausnahme, sondern vielfach der Grund für Verzögerungen oder unerwartete Kostenerhöhungen. So wird der Kunde zum Beispiel nach Vertragsabschluss oft noch mit Change Requests inklusive Zusatzkosten konfrontiert, selbst mit solchen, die selbstverständlich sein sollten für einen ordentlichen State-of-the-Art-IT-Betrieb wie die Configuration Management Database (CMDB), ein Reporting in Realtime oder kundenspezifische Runbooks. Das führt zu unnötig teuren, komplexen und vor allem langwierigen Transitionprojekten.

Keine Analyse des Betriebsmodelles des Providers: Das auslagernde Unternehmen nimmt oft das konkrete Betriebsmodell des Providers nicht exakt unter die Lupe. Das ist aber von entscheidender Bedeutung, denn nur dadurch kann festgestellt werden, ob der Partner durch seine Innovationskraft und ein stringentes Betriebsmodell überhaupt einen echten Mehrwert für die eigenen Anforderungen liefern kann.

Keine Einbindung des Managements: Ein häufiger Grund für das Fehlschlagen eines Outsourcing-Projektes ist auch die zu geringe Umsetzungskraft auf Seiten des Anwenders. Das heißt: Es fehlt die Unterstützung des Outsourcing- oder Outtasking-Projektes durch das Management und in der Transitionphase stehen nicht ausreichend Personalressourcen zur Verfügung. Der Verzicht auf eine eigene starke Projektleitung und das ausschließliche Vertrauen auf externe Berater gefährdet jeden Projekterfolg erheblich.

Unterschätzung des zeitlichen Aufwandes: Vielfach wird der zeitliche Aufwand für die Durchführung eines Outsourcing-Projektes deutlich unterschätzt – dies führt unweigerlich zu erheblichen – und zwar unnötigen – Kosten. So sollte man allein schon in der Konzeptionsphase von drei bis vier Monaten ausgehen. Für die Auswahl des Lösungspartners sind dann bis zum endgültigen Vertragsabschluss weitere sechs Monate zu veranschlagen. Die eigentliche Transitionphase beläuft sich je nach Anbieter und Komplexität des Projektes auf 3 bis 18 Monate.

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