VMware Distributed Resource Scheduler Lastausgleich über alle Hosts
VMware Distributed Resource Scheduler (DRS) verwaltet auf dynamische Weise Zuweisung und Lastausgleich von Rechenkapazitäten für zu logischen Pools gebündelte Hardware-Ressourcen. Damit wird die Auslastung von Ressourcen-Pools ständig überwacht, und verfügbare Ressourcen werden intelligent auf die virtuellen Maschinen (VM) verteilt.
Anbieter zum Thema
Dazu nutzt das System vordefinierte Regeln, die die Bedürfnisse und sich verändernden Prioritäten des Unternehmens widerspiegeln. Sobald für eine virtuelle Maschine ein Anstieg der Last festzustellen ist, weist DRS automatisch zusätzliche Ressourcen zu, indem die virtuellen Maschinen neu auf die physischen Server im Ressourcen-Pool verteilt werden. VMware Distributed Resource Scheduler fasst Ressourcen mehrerer Hosts in einem Cluster zusammen und ermöglicht die fl exible Zuweisung. DRS kann Gäste anhand der CPU-Last und Hauptspeicherverwendung auf unterschiedliche Hosts verteilen, das erfolgt in drei konfi gurierbaren Modi:
- Im manuellen Modus kann der Anwender beim Start einer virtuellen Maschine selbst einen Host aus einer Liste auswählen.
- Im halbautomatischen Modus wählt DRS beim Start einer virtuellen Maschine automatisch einen Host, auf dem die virtuelle Maschine dann verbleibt. Im laufenden Betrieb generiert DRS nur Empfehlungen zum manuellen Verschieben.
- Im vollautomatischen Modus übernimmt DRS den kompletten Lastausgleich und migriert die Gäste nach Bedarf mittels VMotion im laufenden Betrieb zwischen den Hosts.
Einsatzgebiete
Aufgrund des dynamischen und automatischen Lastausgleichs, den VMware DRS in Ressourcen-Pools vornimmt, ergeben sich folgende Anwendungsmöglichkeiten und Vorteile für ein Unternehmen:
IT-Ressourcen nach Unternehmensprioritäten
Der Administrator kann Regeln und Richtlinien zur Ressourcenverteilung auf die virtuellen Maschinen anlegen. DRS sorgt dann für eine dynamische und intelligente Zuteilung von IT-Ressourcen an die virtuellen Maschinen mit der höchsten Priorität, um einen optimalen Abgleich zwischen Geschäftszielen und IT-Anforderungen sicherzustellen.
IT-Eigenständigkeit und Service-Levels für Unternehmensbereiche
Einzelnen Geschäftsbereichen des Unternehmens können spezielle IT-Infrastrukturen bereitgestellt werden – bei gleichzeitiger Nutzung der Vorteile, die sich aus der höheren Auslastung der Hardware durch die Ressourcen-Pools ergeben.
Produktivitätssteigerung der Systemadministratoren
Ein einzelner Systemadministrator kann einen großen Pool von Infrastruktur-Ressourcen überwachen und effi zient verwalten.
Automatisierung der Hardware-Wartung
Wenn man auf einem physischen Server den Wartungsmodus aktiviert, migriert VMware DRS automatisch sämtliche virtuellen Maschinen auf andere physische Server. Hierdurch werden Wartungsarbeiten ohne Ausfallzeiten ermöglicht.
Hinzufügen und Bereitstellen neuer Kapazitäten
Werden einem Ressourcen-Pool neue physische Server hinzugefügt, erfolgt automatisch eine Neuverteilung der virtuellen Maschinen auf die Server.
(ID:2013799)