VMware VirualCenter Komfortable zentrale Verwaltung samt Monitoring

Autor / Redakteur: DataCenter-Insider.de / Achim Karpf

VMware VirtualCenter fasst einzelne ESX Server zu einem DataCenter zusammen und macht damit Systeme und Applikationen unabhängig von der Hardware einzelner Server. Die Verwaltung erfolgt mit dem Virtual Infrastructure Client über das LAN. VirtualCenter bietet eine hohe Anwenderfreundlichkeit, Effi zienz, Sicherheit und Zuverlässigkeit. Eigenschaften, die für das Management virtualisierter IT-Umgebungen erforderlich sind.

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Der VirtualCenter Management Server wird auf einem Windows Server 2003 installiert und verwaltet in einer Microsoft SQL- oder Oracle-Datenbank alle Informationen zur Infrastruktur. Dazu gibt es den VirtualCenter Agent, der auf einem ESX Server läuft, über die der Management Server den Host verwaltet. Der Agent ist beim ESX Server 3 bereits integriert. Der Lizenzserver verwaltet zentral die Lizenzen für Hosts und Module der Infrastruktur. Der Lizenzserver ist kein direkter Bestandteil von VirtualCenter, wird aber meist mit auf dem Management Server installiert.

Einsatzgebiete

VirtualCenter bietet zentrales Management, operative Automatisierung, Ressourcenoptimierung und hohe Verfügbarkeit für IT-Umgebungen:

  • Zentrale Managementfunktionen ermöglichen IT-Organisationen die Überwachung und Konfiguration der gesamten IT-Umgebung über eine einzige Schnittstelle, wodurch die Betriebskosten sinken.
  • Durch die schnelle Bereitstellung mit Hilfe eines Assistenten und Vorlagen für virtuelle Maschinen wird der Zeit- und Arbeitsaufwand für die Erstellung und Bereitstellung von virtuellen Maschinen auf einige wenige Mausklicks reduziert.
  • Die Funktionen für die Performance-Überwachung, darunter auch Schaubilder zu CPU-Nutzung, Arbeitsspeicher, Datenträger-und Netzwerk-I/O, bieten die nötigen Informationen zum Analysieren der Leistung physischer Server und der darauf ausgeführten virtuellen Maschinen.
  • Eine operative Automatisierung durch Task-Planung und -Meldung beschleunigt Reaktionen auf geschäftliche Anforderungen und erhöht die Priorität von Aktionen, die sofortige Aufmerksamkeit erfordern.
  • Durch sichere Zugriff ssteuerung, stabile Mechanismen für die Zuweisung von Berechtigungen und die Integration mit Microsoft Active Directory wird der autorisierte Zugriff auf die Umgebung und die zugehörigen virtuellen Maschinen sichergestellt. Verantwortungsbereiche können an verschiedene Systemadministratoren delegiert werden.
  • Die Ressourcenoptimierung durch Leistungsüberwachung, Ressourcen-Pools mit mehreren Servern und dynamischem Lastausgleich sorgt für das optimale Verhältnis zwischen virtuellen Maschinen und physischen Servern bei gleichzeitiger Verbesserung der Service-Levels für Soft ware-Anwendungen. Durch die automatisierte Ressourcenoptimierung über das gesamte Rechenzentrum mit VMware DRS werden verfügbare Ressourcen mit vordefinierten Geschäftsprioritäten abgestimmt und gleichzeitig arbeits- und ressourcenintensive Vorgänge über getrennte Hardware, Betriebssysteme und Software-Anwendungen optimiert.
  • Die Migration von virtuellen Maschinen in Echtzeit über separate physische Server mit VMware VMotion ermöglicht die unterbrechungsfreie Wartung von IT-Umgebungen.
  • Die über VMware HA bereitgestellte Hochverfügbarkeit ermöglicht eine breit gefächerte, kosteneffiziente Failover-Lösung für Anwendungen unabhängig von Hardware und Betriebssystemen.
  • Integration mit Systemmanagementprodukten von Drittanbietern durch Web-Services-APIs, die über VMware Infrastructure SDK bereitgestellt werden.

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