Mit „Truscale GPU as a Service“ (GPUaaS) bietet Lenovo seinen Kunden Nvidia-GPUs auf Abruf an. Das Tool „Xclarity One“ wiederum soll ihnen erlauben, KI und ein einheitliches System-Management in einer einzigen, benutzerfreundlichen Plattform zu vereinen. Und die „Lenovo Power and Cooling Services“ können unter Beachtung der Datacenter-Effizienz und Implementierung von Flüssigkühlung das KI-fähige Computing beschleunigen.
Mit der Dienstleistung 'GPUs auf Abruf' erweitert Lenovo sein „Truescale“-Angebot für HPC-Anforderungen.
(Bild: Lenovo)
Lenovo hat in der vergangenen Woche eine Reihe von Services und Technik angekündigt, die Unternehmen dabei unterstützen sollen, ihre KI-Transformation zu beschleunigen und private KI für alle zugänglich zu machen. Die neuen Dienste bringen KI-Voraussetzungen direkt zu den Kunden.
Auf diese Weise können Unternehmen ihre eigenen On-Premises-Daten nutzen, um etwa generative KI zu entwickeln, zu skalieren und kontinuierlich weiterzuentwickeln. Im Angebot: die GPU-Ressourcen auf Abruf, KI-gesteuertes System-Management und Flüssigkühlung.
Die Technik zielt insbesondere auf Generative KI, die zunehmend zu einer der wichtigsten Investitionsprioritäten für Unternehmen werden dürfte. Die integrierten Services und Techniken von Lenovo ermöglichten es Teams, die benötigte IT-Technologie für Innovationen in jeder Branche zu beschaffen, bereitzustellen und zu verwalten, so der Hersteller.
Der KI-Vorteil
Mithilfe von KI könnten Aufgaben automatisiert, der Kundenservice verbessert und wertvolle Einblicke zur Optimierung von Geschäftsprozessen gewonnen werden. Durch die Zusammenarbeit mit Lenovo ließe sich KI schnell in die IT-Infrastruktur von Kundenunternehmen integrieren, um Produktivität, Sicherheit und Agilität zu steigern, während sie gleichzeitig die gesteigerte Leistungsfähigkeit ihrer Rechenzentren effizient verwalten, die durch den Einsatz von KI erforderlich werde, heißt es.
Vlad Rozanovich ist Senior Vice President bei Lenovo ISG.
(Bild: Lenovo)
Vlad Rozanovich, Senior Vice President der Lenovo Infrastructure Solutions Group, erläutert: „Die Einführung eines As-a-Service-Ansatzes und die Anwendung der richtigen KI-gestützten Infrastruktur verringern die Komplexität bei der Umsetzung einer umfassenden KI-Strategie und unterstützen gleichzeitig Nachhaltigkeitsziele in der gesamten Organisation, von Rechenzentren bis hin zu Edge-Geräten.“ Mit den KI-Services und -Lösungen bringe Lenovo die KI direkt zu den Kundenunternehmen. Sie profitierten von Kosteneffizienz und Flexibilität bei der Integration von KI, mit der Einfachheit einer skalierbaren, nutzungsbasierten Lösung, die ihnen hilft, der Konkurrenz einen Schritt voraus zu bleiben.
So benötigten KI- und Machine-Learning-Anwendungen GPUs, um die Datenverarbeitung für die Entwicklung und Ausführung von Modellen zu beschleunigen. Allerdings könne die Beschaffung für viele Unternehmen teuer und kompliziert sein. Lenovo Truscale GPUaaS erlaube, „blitzschnelle GPU-Leistung auf Abruf in einem einfach skalierbaren Pay-as-you-go-Modell“anzubieten.
Der Service ist somit einer Erweiterung des Truscale-Angebots für High Performance Computing (HPC). Die Kunden sollen sofortigen und flexiblen Zugang zu entscheidender KI- und HPC-Technik bekommen, ohne sich um die üblichen Herausforderungen wie hohe Kosten und Komplexität sorgen zu müssen.
Im Angebot enthalten
Lenovo Truscale GPUaaS bietet Nvidia-GPU-Ressourcen sowie eine Orchestrierung über die hauseigene Plattform „Intelligent Computer Orchestration“ (Lico), die das Management und die Planung von Workloads ermöglicht. Dadurch können der Verbrauch und die Kosten für jede spezifische Aufgabe effizient verwaltet werden, so dass auch mehrere separate Organisationen die GPU-Ressourcen gemeinsam nutzen können. Laut Anbieter soll Truscale GPUaaS für eine breite Palette von „Nvidia Tensor Core“- GPUs verfügbar sein, darunter „H100“ und „L40S“. Der Service soll so flexibel sein, dass er sowohl für Enterprises als auch für Co-Location-Rechenzentren taugt.
Außerdem ist das System-Management von Lenovo nun bald auch KI-angetrieben. Damot sollen Unternehmen ihre Abläufe effizienter gestalten und gleichzeitig Zuverlässigkeit, Sicherheit und Skalierbarkeit verbessern können, um Innovationen voranzutreiben. Lenovo Xclarity One bietet zudem Zugang zu KI-gestütztem „Smarter Support“, Das markiere einen bedeutenden Fortschritt auf dem Weg zu einer selbstoptimierenden Infrastruktur, so der Anbieter.
Denn die Plattform sei dazu angetan, das Rätselraten im IT-Bereich zu beseitigen, indem sie zum ersten Mal KI für IT-Operationen und Management-Funktionen in einer einzigen Lösung vereine. Möglich werde dies durch die „AIOps Systems Management Engine“ von Lenovo.
Stand: 08.12.2025
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Prädikative Analysen
Dadurch ermögliche die Plattform nun KI-gestützte prädiktive Ausfallanalysen und nutze drei prädiktive Engines für eine schnelle und präzise Erkennung von Ausfällen. Somot können IT-Teams frühzeitig über potenzielle und aktuelle Ausfälle informiert werden - schneller als bei einer manuellen Systemverwaltung, heißt es von Lenovo. Die prädiktiven Analysen können zudem dazu beitragen, kostspielige Fehler zu vermeiden, indem sie verhindern, dass funktionierende Teile unnötig ausgetauscht werden, anstatt die fehlerhaften Komponenten gezielt zu ersetzen.
Xclarity One ein Management aller verbundenen Geräte, von Rechenzentren bis hin zu Edge-Standorten, über eine einzige, benutzerfreundliche Oberfläche. Da erlaubt etwa eine umfassende Kontrolle über den gesamten Lebenszyklus von Lenovo-Servern, unabhängig von deren Standort.
Laut Lenovo ist die Technik von Grund auf mit einem starken Fokus auf Sicherheit entwickelt worden. Sie erfüllt internationale Sicherheitsstandards und bietet eine neue, branchenweit erste Hybrid-Cloud-Architektur, die sich mit dem Wachstum von Unternehmen skalieren lässt. Basierend auf einer Zero-Trust-Architektur, die für alle Nutzer eine Authentifizierung per Einmalpasswort (OTP) erfordert, bietet Xclarity One auch rollenbasierte Zugriffssteuerungen und Aktionen, die Berechtigungen je nach Nutzerrolle definieren und einschränken.
Beschleunigung der KI-Bereitschaft mit fortschrittlichen Flüssigkeitskühlungsdiensten
Mit den Lenovo Power and Cooling Services können Unternehmen auf Kühltechnologien mit Echtzeit-Überwachung der Energie-Effizienz aufbauen und gleichzeitig die Rechenleistung für generative KI-Anwendungen beschleunigen. Die End-to-End-Beratungsdienste begleiten, laut Lenovo, den gesamten Integrationsprozess und sorgen für eine möglichst nahtlose Integration von Hardware- und Gebäudetechnik.
Im Rahmen der Lenovo Power and Cooling Services erhalten Kunden datengestützte Einblicke nach einer umfassenden Standortbegehung, bei der der Energieverbrauch, der Kühlbedarf und die Energie-Effizienz des Rechenzentrums ermittelt werden. Es werden Bereiche zur Effizienzsteigerung identifiziert und umgesetzt, die es den Unternehmen ermöglichen, ungenutzte Kühlkapazitäten wiederzugewinnen und Kosten zu senken. Die Energie- und Kühlsysteme des Rechenzentrums werden proaktiv verwaltet, was die Zuverlässigkeit verbessert und die bestehenden Einrichtungen und Infrastrukturen optimal nutzt.
Die Umsetzung effektiver Nachhaltigkeitsstrategien hat für Unternehmen eine hohe Priorität; denn sie müssen daran arbeiten, wichtige Kennzahlen zu verbessern und gleichzeitig den steigenden Anforderungen der KI gerecht werden. As-a-Service-Modelle können laut Lenovo den IT-Abteilungen dabei helfen, nachhaltiger zu arbeiten, indem sie die Kosten senken und die Komplexität der Implementierung reduzieren, während gleichzeitig der Zugang zu KI-fähiger Rechenleistung gewährleistet werde.