Die achte Nutanix-Studie mit dem Enterprise Cloud Index KI liebt Container, erzeugt Schatten-IT und organisatorische Silos

Quelle: Pressemitteilung Nutanix 4 min Lesedauer

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85 Prozent der in der achten jährlichen Nutanix-Studie „Enterprise Cloud Index“ (ECI) Befragten bestätigen, dass KI die Einführung und Nutzung von Containern beschleunigt. Der Grund: höhere Geschwindigkeit, stärkere Verlässlichkeit und Skalierbarkeit.

Sauber aufgeräumt: Das gehört zu den Gründen, warum die Kombination KI und Container recht erfolgreich ist. (Bild: ©  Yuliia - stock.adobe.com / KI-generiert)
Sauber aufgeräumt: Das gehört zu den Gründen, warum die Kombination KI und Container recht erfolgreich ist.
(Bild: © Yuliia - stock.adobe.com / KI-generiert)

Nach Angaben der Nutanix-Studie hat die rasant zunehmende Verbreitung von KI vergangenes Jahr in den Unternehmen eine Welle von Infrastrukturmodernisierungen ausgelöst. Gleichzeitig liefern sich Unternehmen ein Wettrennen, um moderne Anwendungen zu entwickeln und effizienter zu betreiben.

In der Tat entwickeln sich Container sich durch KI zum Fundament moderner Applikationen und stellen mittlerweile eine Kernkomponente in ihrer Applikationsstrategie dar, so steht es im Enterprise Cloud Index. Die jährliche Studie misst die Entwicklung der Cloud-Nutzung in den Unternehmen; die diesjährige Ausgabe beleuchtet insbesondere die Herausforderungen, denen IT-Verantwortliche gegenüberstehen, um die rapide steigende KI-Nutzung und den wachsenden Bedarf an Anwendungs- und Infrastrukturmodernisierung zu meistern.

Lee Caswell, SVP, Product and Solutions Marketing bei Nutanix, erläutert die Entwicklung: „Die Ergebnisse legen nahe, dass Unternehmen ein Maß an Sicherheit, Robustheit und Portabilität benötigen, das der Tatsache angemessen ist, dass KI-Workloads in jeder Umgebung laufen können.“ Außerdem würden die Unternehmen von einer gemeinsamen Umgebung für virtuelle Maschinen und Container profitieren. Denn dadurch wären IT-Verantwortliche in der Lage, KI in hybriden Umgebungen ohne Bedenken zu skalieren.

Laut Studie erwarten 87 Prozent der Befragten, dass die Nutzung von Containern für Anwendungen in den kommenden drei Jahren zunehmen wird. Gleichzeitig erklären 83 Prozent, dass sie neue Anwendungen bereits in Containern erstellen.

Und 85 Prozent sind der Überzeugung, dass KI die Verbreitung von Containern beschleunigt. Dementsprechend sollten Unternehmen ihre Infrastrukturstrategien weiterentwickeln, um containerisierte Workloads erfolgreich zu handhaben.

Zentrale Ergebnisse der umfragegestützten Studie

  • KI treibt Innovationen voran und bringt gleichzeitig neue betriebliche Herausforderungen mit sich, insbesondere in der Kombination von Silos in der Organisation und KI; denn diese verursacht neue Risiken: 82 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass Silogrenzen zwischen Fachabteilungen einerseits und IT-Organisationen andererseits Bereitstellungen verlangsamen und die Komplexität erhöhen. Dadurch erschweren sie die Aufgabe, Projekte im Technologiebereich effektiv umzusetzen.
  • 79 Prozent der Befragten berichten von KI-Anwendungen und -Agenten, die von Kolleginnen und Kollegen ohne Involvierung der IT implementiert und genutzt werden. Man kann sagen:Schatten-KI schafft neue Herausforderungen.
  • So sind 78 Prozent der Auffassung, dass die unautorisierte KI-Nutzung zu Risiken führt wie zum Beispiel der Preisgabe sensibler Daten und geistigen Eigentums. Das unterstreiche, heißt es in der Studie, dass Fachbereiche und IT-Teams enger zusammenarbeiten müssten. Nur so lasse sich dafür sorgen, dass KI-Bereitstellungen sicher und im Einklang mit den Unternehmenszielen bleiben.
  • Agenten bergen großes Potenzial für Unternehmen: Eine Mehrheit der IT-Verantwortlichen (61 Prozent) erwartet, dass KI-Agenten die Kunden- und Mitarbeitererfahrung verbessern. 58 Prozent gehen davon aus, dass KI-Agenten Produktivität und Effizienz steigern, während 57 Prozent in KI-Agenten das Potenzial sehen, neue Produkte, Services oder Umsatzströme zu schaffen.
  • Für 80 Prozent der Befragten stellt Datensouveränität bei Entscheidungen über Infrastruktur und Betriebsort von Containern eine hohe Priorität dar. Compliance-Auflagen veranlassen Unternehmen, Daten physisch in dem Land zu halten, in dem diese gesammelt wurden. Das heißt: Datensouveränität ist nicht verhandelbar. Mehr als die Hälfte der Befragten (57 Prozent) spürt insbesondere aufgrund von Sicherheits- und Datenschutzbedenken den Druck, ihre Infrastruktur in einem einzelnen Land zu betreiben, ob in einer On-Premises- oder lokalen Cloud-Umgebung.

Noch nicht bereit

Die Anweisung zur Bereitstellung von KI-Anwendungen kommt von oben, doch die Infrastruktur ist nicht vollständig bereit dafür: 59 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass ihre Unternehmen in den kommenden drei Jahren über mehr als fünf KI-gestützte Anwendungen verfügen werden. Sollte jedoch die Vorgabe lauten, die KI-Workloads in einer On-Premises-Umgebung bereitzustellen, sind 82 Prozent der Ansicht, ihre gegenwärtige Infrastruktur könne dieses Szenario nicht vollständig unterstützen.

Tatsächlich kann sich die Entscheidung eines Unternehmens darüber, wo seine KI-Anwendungen betrieben werden sollen, auf die Datensicherheit und die Skalierbarkeit auswirken. Die Mehrheit (65 Prozent) betreibt KI-Anwendungen bei Managed-Service-Providern, also bei Drittanbietern, die die Container-Infrastruktur hosten und verwalten.

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Dies zeigt, dass KI-Anwendungen standardmäßig hybrid sind. Damit widerum benötigen Unternehmen Konsistenz bei der Bereitstellung in der Cloud, vor Ort und am Netzwerkrand.

Innerhalb von drei Jahren erwarten 54 Prozent, dass ihre containerisierten Anwendungen vor Ort oder in einer privaten Cloud laufen werden. Das bedeutet einen leichte Anstieg gegenüber den derzeitigen 52 Prozent. Eine Mehrheit von 60 Prozent geht jedoch davon aus, dass ihre containerisierten Anwendungen auch in drei Jahren über Managed Service Provider laufen werden.

Über den Enterprise Cloud Index

Das achte Jahr in Folge hat Nutanix eine globale Studie in Auftrag gegeben, um den aktuellen Stand zu Cloud-Nutzung, Containerisierung und Bereitstellung von GenAI-Anwendungen zu ermitteln. Zu diesem Zweck hat Wakefield Research im November 2025 die Antworten von 1.600 Cloud-, IT- und Entwicklungsverantwortlichen ab Managerebene aufwärts eingeholt. Die Befragten stammten aus Unternehmen mit mindestens 500 Mitarbeitern in Australien, Brasilien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Indien, Italien, Japan, Mexiko, den Niederlanden, dem Königreich Saudi-Arabien, Singapur, Spanien und den Vereinigten Staaten

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