Stromleisten mit Sensoren als exakte Messdatenlieferanten Kenngrößen und Meßbarkeit der Energie-Effizienz in Rechenzentren
Der erhöhte Energiebedarf im einzelnen Serverschrank plus gestiegene Energiekosten und das Fehlen von zusätzlichen Energiereserven zwingt vielen Unternehmen zum Umdenken hinsichtlich der Energieplanung für die vorhandene IT-Infrastruktur und neu geplanter Rechenzentren. Intelligente Stromleisten helfen den genauen Stromverbrauch messen.
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Betrug der durchschnittliche Leistungsverbrauch eines Serverschranks im Jahr 2000 noch ca. 4kW. Inzwischen haben wir heute eine Verdoppelung auf ca. 8kW je Rack, so daß die laufenden Energiekosten eines neuen Servers inzwischen innerhalb eines Jahres den Anschaffungspreis sogar teilweise übersteigen.
Diese Faktoren in Verbindung mit dem inzwischen häufig von der Geschäftsleitung ausgegebenen Ziel, den CO2 Verbrauch des Unternehmens zu optimieren und mehr globale Verantwortung zu übernehmen, führt nun dazu, daß die Industrie effizientere Lösungen entwickelt.
Inzwischen gibt es eine Vielzahl von Kenngrößen zur Bestimmung der Effizienz, die von unterschiedlichen Organisationen veröffentlicht werden. Dies führte auch zu einer gewissen Verwirrung darüber, wo und wie die Effizienz des Rechenzentrums eigentlich im laufenden Betrieb bestimmt werden kann. Die Bestimmung der Effizienz verläuft im Prinzip nach einem simplen Grundsatz: „Was nicht gemessen wird kann auch nicht verbessert werden“.
Dieser Artikel beschreibt die Methodik der Effizienzbestimmung der einzelnen Organisationen (z.B. Green Grid), und zeigt ihnen Möglichkeiten zur Analyse der Stromverhältnisse in Serverschränken auf, die zur Bestimmung der Gesamteffizienz im Rechenzentrum benötigt werden.
Artikelfiles und Artikellinks
Link: Uptime Institute
Link: The Green Grid
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