KI-nativ und herstellerneutral mit „Zero Trust“-Ansatz Juniper optimiert Netzwerkplattform für Cloud-basierte KI-Dienste

Quelle: Pressemitteilung Juniper Networks 1 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Juniper Networks erweitert seine KI-native Netzwerkplattform mit Fokus auf Managed-Service-Provider. Switches, Router und Firewalls sollen in Kombination mit KI-gestützter Software Bereitstellungszeiten und Betriebsaufwand reduzieren sowie eine performante, flexible und sichere Netzwerkumgebung gewährleisten.

Die  „SRX 4700“-Firewall (oben) und Switches der „QFX“-Serie (unten) sind Kernelemente der so genannten KI-nativen Netzwerkplattform von Juniper. (Bild:  Juniper Networks)
Die „SRX 4700“-Firewall (oben) und Switches der „QFX“-Serie (unten) sind Kernelemente der so genannten KI-nativen Netzwerkplattform von Juniper.
(Bild: Juniper Networks)

Der Netzwerkspezialist Juniper Networks hat eine Weiterentwicklung seiner alsKI-nativ bezeichneten Netzwerkplattform vorgestellt, welche sich insbesondere an Provider Cloud-basierter KI-Dienstleistungen richtet. Die Plattform soll die Bereitstellung und die Verwaltung KI-optimierter Netzwerke erleichtern und zugleich eine performante Netzwerkumgebung für das Training von KI-Modellen und Inferenzaufgaben bereitstellen.

Automatisiertes und vorgabenorientiertes Netzwerk-Management

Die Netzwerkplattform besteht aus „QFX“-Switches, „PTX“-Routern und „SRX“-Firewalls. Die Verwaltung und Überwachung übernimmt die „Apstra Data Center Assurance Software“, unterstützt durch die KI-gestützte Optimierungssoftware „Mist AI“. Gerade das Zusammenspiel der Plattformkomponenten soll dabei Leistung, Automatisierung und Sicherheit signifikant steigern.

Der vorgabenorientierte Ansatz (Intent-based Networking) von Apstra und die KI-gestützten Optimierungsmöglichkeiten von Mist AI sollen Deployment-Zeiten und den täglichen Betriebsaufwand deutlich reduzieren. In einigen, nicht näher definierten Fällen seien Betriebskosteneinsparungen von 85 Prozent möglich. Die Integration von „Red Hat Openshift“ eröffne zudem Automatisierungsmöglichkeiten für Kubernetes-Cluster.

Zero Trust

Die SRX-Firewalls, die Software-Orchestrierung und die Unterstützung von Ethernet VPN und Virtual Extensible LAN durch die QFX-Switches sollen gemeinsam einen nachvollziehbaren Datenschutz und eine strikte Mandantentrennung gewährleisten sowie ein „Zero Trust“-Sicherheitsmodell umsetzen.

Insbesondere die „SRX 4700“-Firewall positioniert Juniper als neuen Branchenvorreiter: diese soll 1,4 Terabit an Daten pro Sekunden verarbeiten und diese hardwareverschlüsselt (an zwei der insgesamt 28 Netzwerkports mit bis zu 400 Gbit/s) weiterleiten.

Zum Softwareangebot der Plattform gehört zudem das Test- und Simulationslabor „Ops4AI“. Dieses soll Anbietern von KI-Diensten erlauben, Konfigurationen vor der Bereitstellung zu testen und zu optimieren.

Hersteller-Agnostik

Juniper verspricht kürzere Bereitstellungszeiten durch vorgefertigte Konfigurationen für Nvidia- und AMD-GPUs sowie gängige Speichersysteme. Zudem sollen eine herstellerunabhängige Netzwerkverwaltung und der Einsatz von Ethernet statt des proprietären Infiniband mehr Flexibilität ohne Gefahr eines Vendor-Lock-in bieten.

(ID:50361762)

Jetzt Newsletter abonnieren

Täglich die wichtigsten Infos zu RZ- und Server-Technik

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung