Compuware-Studie über Kosten und Auswirkungen schwacher Performance

Jeder IT-Ausfall kostet Millionen

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Wie häufig sind Performance-Ausfälle?

94 Prozent der befragten Führungskräfte (Line of Business, LoB) gaben an, dass sie in den letzten drei Jahren signifikante Performance-Probleme hatten. 50 Prozent bestätigten, dass in den vergangenen drei Monaten ein Fehler aufgetreten ist. In der Regel

Die langfristigen Auswirkungen technischer Ausfälle
Die langfristigen Auswirkungen technischer Ausfälle
(Bild: Compuware)
traten diese sogar mehrfach auf: 80 Prozent der Befragten meinten, dass der gleiche Fehler zuvor schon einmal erkennbar war.

Fast 20 Prozent der Umfrageteilnehmer sagten sogar, dass er bereits drei- bis fünfmal aufgetreten war. Laut der Compuware-Umfrage sind Verluste von Marktanteilen und des Markenwertes sowie Reorganisation und rechtliche Konsequenzen die häufigsten Langzeitauswirkungen.

Auch die Wiederherstellung des Normalzustandes kostet

Die Antworten hierzu sind sehr unterschiedlich und von den jeweils Befragten abhängig. So gehen LoB-Manager davon aus, dass für die Wiederherstellung in der Regel 24 Tage in Anspruch genommen werden. IT-Führungskräfte hingegen sagen, dass die vollständige Wiederherstellung nach nur elf Tagen erledigt sei. Der statistische Durchschnittswert liegt bei 21 Tagen.

Die Ergebnisse der Umfrage zeigen insgesamt, dass ein IT-Ausfall sehr Ressourcen-intensiv für ein Unternehmen ist. Viele Unternehmen reagieren mit dem Ausbau ihrer IT und erhöhen so die Komplexität und die Kosten. Die häufigsten Konsequenzen sind:

  • Einkauf bzw. Aktualisierung von Software und/oder Hardware
  • Intensivere IT-Schulungen/-Trainings
  • Einstellung von weiterem IT-Personal
  • Einbindung von IT-Beratern

Cisco-Studie bestätigt Compuware-Umfrage

Eine kürzlich durchgeführte Studie von Cisco mit dem Titel „Global IT Impact Survey“ bestätigt die Studienergebnisse. Danach gaben drei Viertel der Befragten (71 Prozent) an, dass sie mehr IT-Anwendungen einsetzen als noch ein Jahr zuvor. „IT-Abteilungen werden zunehmend dazu aufgefordert, einen größeren Beitrag zum finanziellen Gleichgewicht eines Unternehmens beizutragen“, führt Compuware-Manager Czarnik aus.

„IT ist nicht mehr nur ein operativer Kostenfaktor, sondern trägt entscheidend zum Erfolg anderer Unternehmensbereiche bei, wie Kundenbetreuung, Einkauf, Vertrieb oder Marketing. Ein florierendes Unternehmen muss auch eine reibungslos funktionierende IT-Abteilung besitzen. Die Kunst liegt heute darin, den richtigen Weg trotz enger Budgets zu finden.“

Außerdem sei die Überwindung der Technologie-Performance-Probleme entscheidend für das Geschäft. „Kein Unternehmen kann auf komplexe IT verzichten“, resümiert Czarnik. „Sie ist elementarer Bestandteil heutiger Unternehmen. Wie die Umfrage zeigt, sind die Kosten für einen Ausfall wegen der steigenden Komplexität und der wachsenden IT-Anteile größer als je zuvor.“

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Die Umfrage und der Auftraggeber

Die Umfrage „Measuring the Impact of Technology Performance“ erhob Intellitrends 2013 im Auftrag von Compuware. Das Unternehmen befragte 304 Führungskräfte und leitende Angestellte in den USA, Europa, Asien und Australien, davon waren 250 LoBs und 54 aus IT-Abteilungen.

Die jährlichen Umsätze der beteiligten Unternehmen sind: 33 Prozent mit mehr als 10 Milliarden Dollar, 16 Prozent zwischen 5 und 9,9 Milliarden Dollar, 25 Prozent zwischen 1 und 4,9 Milliarden Dollar, 23 Prozent zwischen 999,9 Millionen und 250 Millionen Dollar und die restlichen 3 Prozent mit weniger als 250 Millionen Dollar. Die teilnehmenden Unternehmen repräsentieren die Branchen Einzelhandel, Fertigung, Finanzen, Gesundheitswesen und Pharmazie.

Compuware bietet Tools für das Application Performance Management (APM), dieses ist dafür ausgelegt, die Komplexität anspruchsvoller Anwendungen zu steuern. Dazu zählen auch mobile und Cloud-Applikationen, Big Data und SOA.

Mehr als 4.000 mittelständische und große Kunden weltweit nutzen Compuware APM zur Optimierung und zum Monitoring von Anwendungen. Der Blick auf die Endanwender-Erfahrung hilft den Kunden dabe,i zu höherer Performance, proaktiver Problemlösung und verkürzung von Time-to-Market zu gelangen. Die Hilfsmittel sind Analytik, APM-Automatisierung und eine Basis für den Performance-Lifecycle.

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