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Die Kosten für die Entwicklung
„Im Avocent Data Center Planner“ befinden sich derzeit rund 13.500 Device-beschreibungen“, sagt Goretzki. „Trellis wird schnell auf mindestens so viele Beschreibungen wachsen.“
An der Entwicklung von Trellis seien zeitweilig mehr als 200 Ingenieure beteiligt gewesen. Mindestens das Know-how von zwei Firmen, die Emerson gekauft hat, seien darin eingegangen: Aperture (2008) und Avocent (2009). Der Einsatz lohnt sich laut Goretzki ab einer RZ-Fläche von vielleicht 200, 400 Quadratmetern.
Für kleinere Infrastrukturen ab 20 bis 30 Racks, empfiehlt er den Data Center Planner. Auch sei ältere Technik wie die Konsole „ALS 6000“ und die KVM-over-IP-Appliance „Mergepoint Unity“ nicht abgekündigt.
Die Kosten für die Anwender
Die Lizenzpreise variieren stark und sind sowohl von der Kategorie – 3 ist die teuerste – von der Anzahl und Komplexität der Geräte ab, die angebunden werden. Der Leistenpreis etwa für Plattform Services liegt bei 5000 Euro, für den Site-Manager bei 12.000 Euro
Der Verkaufsstart in deutschland wr am 15. Mai; Kunden gibt es hierzulande noch nicht. Aber mehrere internationale Kunden von Emerson Network Power, darunter Infosys, haben die Trellis-Plattform getestet.
„Infosys möchte ökologisch nachhaltige Lösungen für seine Kunden entwickeln“, erläutert Ankush Patel, Vice President Sustainability von Infosys. „Als Experten für Nachhaltigkeit und Rechenzentren gehen wir davon aus, dass ein Bedarf an Systemen besteht, die sowohl herausragende Energie-Effizienz als auch hohe Leistung bieten.
Die Trellis-Plattform von Emerson Network Power ist in unserem Rechenzentrum in Bangalore als Teil des Trellis Early Adopters Program installiert. Die Plattform erweist sich als sehr vielversprechend im Hinblick darauf, die ständige Überwachung kritischer Systeme und die Prognostizierung möglicher Probleme kostengünstig und energieeffizient zu realisieren.“
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