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Konfiguration des Webservers
Um die Einstellungen des NGINX-Webservers anpassen zu können, beginnen Sie mit der Hauptkonfigurationsdatei:
nano /etc/nginx/nginx.confLegen Sie hier die Anzahl der Worker-Prozesse fest. Theoretisch könnten Sie die Anzahl Ihrer CPU-Kerne explizit angeben, doch im Falle einer Cloud-Instanz kann sich dieser Wert von Fall zu Fall ja ändern. Es empfiehlt sich daher die Einstellung “auto”. So gehen Sie nämlich auf Nummer sicher:
worker_processes auto;Wer bisher einen anderen Webserver gewohnt war, dürfte an der Simplizität der Konfiguration von NGINX seine Freude haben.
Virtuelle Hosts mit Eleganz handhaben: sites-enabled und sites-available
Wie so oft führen bei der nun anstehenden Konfiguration der virtuellen Hosts in NGINX mehr als ein Weg ans Ziel. Der scheinbar einfachste Weg geht über die Bearbeitung der Konfigurationsdateien im Verzeichnis /etc/nginx/conf.d/. Doch es gibt eine viel elegantere Methode, nämlich über die Verzeichnisse sites-enabled und sites-available.
Die Konfigurationsdateien der jeweiligen Domains befinden sich in dieser Konstellation in Verzeichnis sites-available. Hierzu nutzt NGINX Symlinks (symbolische Links) aus dem Ordner sites-available. Das Elegante an dieser Konstruktion besteht darin, dass Sie in Windeseile eine Website aktivieren oder deaktivieren können.
Wollten Sie eine bereits aktive Website wieder deaktivieren, so löschen Sie einfach den passenden Symlink. Damit NGINX Ihre Neukonfiguration umgehend zur Kenntnis nimmt, lesen Sie die NGINX-Konfigurationsdateien einfach neu ein:
serivice nginx reload Die zu deaktivierende Website nimmt NGINX dann natürlich nicht mehr zur Kenntnis. Sollten Sie Ihre Meinung wieder ändern, brauchen Sie nur den zuvor gelöschten Symlink zu erstellen und die Konfiguration neu zu laden (ein Neustart des Dienstes ist nicht erforderlich).
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