Dynamische Verschmelzung physischer Verbindungen zum logischen Netz Ipanema nutzt redundante Netzwerkstrukturen zur WAN-Optimierung
WAN-Optimierer Ipanema hat sein Application-Traffic-Management-System für Weitverkehrsnetze erweitert. Das Modul „smart|path“ erweitert die Appliances um die Funktion Smart Path Selection. Diese nutzt Kapazitäten redundanter Netzwerk-Infrastrukturen und erhöht damit die Performance geschäftskritischer Netzwerk-Anwendungen.
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Unternehmen, die auch bei Netzwerkstörungen mit Filialen verbunden bleiben wollen, sichern ihre MPLS-Netze (Multiprotocol Label Switching) mit zusätzlichen ISDN- oder xDSL-Leitungen. Diese meist brachliegenden Kapazitäten will Ipanema jetzt für die WAN-Beschleunigung nutzen.
Bislang seien die sekundären Netze erst bei Ausfall der Hauptverbindung aktiviert worden. Das soll mit smart|path anders werden: Die Lösung verwaltet alle verfügbaren Netzwerkressourcen dynamisch und stellt diese für Anwendungen als eine physische Verbindung dar. Applikationen profitieren damit von mehr Bandbreite.
Mark Burton, Product Management Director bei Ipanema Technologies erläutert: „Erstmals ist es möglich, verschiedene physische Netzwerke zu einem einheitlichen logischen Netzwerk zu kombinieren – und das ohne zusätzlichen Konfigurationsaufwand.“
Das Tool smart|path läuft als Zusatzmodul auf Ipanemas Appliances ip|engines. IT-Verantworliche konfigurieren das WAN-System über globale Zielvorgaben. Lokale Einstellungen an den Appliances sind nicht nötig, da sich die Systeme automatisch an die jeweiligen Netzgegebenheiten anpassen.
Preise nennt der Anbieter nicht und verweist auf individuelle Konfigurationen des modularen Systems.
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