Suchen

Hochverfügbare IT garantiert ausfallsichere Geschäftsprozesse

In zehn Phasen zum ausfallsicheren Rechenzentrum

Seite: 2/5

Phase 2 – Stretched Cluster

In der zweiten Phase erfährt der oben beschriebene Cluster eine Erweiterung, um die Ausfallsicherheit zu erhöhen. Den bestehenden VM Hosts werden weitere VM Hosts in einem anderen Brandabschnitt zugefügt. Auch diese sind mit entsprechenden Controllern über den Switch mit dem Speichersystem verbunden. Fällt ein VM Host aus, übernimmt ein anderer Clusternode dessen Funktion. Der Ausfall kann, vom Anwender unbemerkt, behoben werden. Das „Umschalten“ auf das Zweitsystem erfolgt transparent und automatisch. Durch diese Installation sind Hardware-Störungen abgesichert, die gerade bei VM Hosts zahlreiche Applikationen zum Erliegen bringen könnten.

Phase 3 – Redundanz durch duale Pfade

In der dritten Phase wird die Ausfallsicherheit durch redundante Datenpfade auf ein höheres Niveau gesetzt. Dabei erhalten die VM Hosts zunächst eine Dual-Controller-Ausstattung. Darüber hinaus wird ein weiterer FC-Switch ins Netzwerk integriert, der ebenso an das Speichersystem angeschlossen ist. Die VM Hosts können nun über die redundanten HBAs ihre Daten an beide Switche versenden. Damit lässt sich zum einen Loadbalancing einrichten, zum anderen lassen sich die Datenpfade absichern. Sollte ein HBA oder gar Switch ausfallen, so gelangen die gesamten Daten über die verbleibenden Verbindungen auf das Speichersystem. Somit sind nach Abschluss der dritten Phase VM Hosts, Controller, Datenpfade und Switche redundant und hochverfügbar.

Phase 4 – Spiegelung / Replikation

Mit der vierten Phase beginnt die Absicherung des eigentlichen Speichers, hier durch Speicherspiegelung oder die sogenannte Replikation. Dabei wird in einem anderen Brandabschnitt des Unternehmens ein weiteres Speichersystem eingerichtet, dass ebenso mit beiden Switchen verbunden wird. Mithilfe dedizierter Replikationssoftware schreiben nun alle Rechner die Daten in den primären Speicherbereich. Die Replikationssoftware spiegelt diese dann auf den sekundären Speicher im anderen Brandabschnitt. Sollte ein Primärspeicher eine Störung haben, so kann das zweite System nach einer kurzen Umschaltzeit dessen Aufgaben übernehmen. Das ist noch kein echter synchroner Spiegel.

Weiter mit: Phase 5 – Storage-Virtualisierung für Disaster Recovery

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:2048953)