Anbieter zum Thema
3. Freie Kühlung verwenden
Die so genannte freie Kühlung nutzt die Außenluft, um das Rechenzentrum zu kühlen. Das Konzept eignet sich für Bedingungen mit einer Außen-Lufttemperatur von maximal 15 Grad und kann automatisch erfolgen, sobald die Außentemperatur unter diesen Wert fällt. Dann wird das Kühlwasser durch ein Freikühlungssystem geführt und von der Umgebungsluft abgekühlt.

Bei der Freien Kühlung unterscheidet man zwischen der direkten und der indirekten Kühlung. Bei der direkten freien Kühlung wird die Außenluft direkt in das Rechenzentrum geleitet, wohingegen bei der indirekten freien Kühlung die Außenluft genutzt wird, um einem Kühlmedium Wärme zu entziehen.
4. Intelligente Beleuchtungssysteme nutzen
In den meisten Rechenzentren erfolgt die Beleuchtung noch über herkömmliche Leuchtstoffröhren mit hohem Stromverbrauch. Deutlich energiesparender ist der Einsatz von LEDs. Die Umrüstung auf die moderneren Leuchtmittel ist jedoch mitunter kostenintensiv.
Wer diese Kosten scheut, kann mithilfe praktischer Energieregler auch bei herkömmlicher Beleuchtung Strom sparen. Der Trick: Herkömmliche Leuchtstoffröhren laufen zwar in der Praxis mit 230 Volt, funktionieren aber auch bei einer Spannung von nur 210 Volt.
Moderne ein- oder mehrphasige Energieregler verringern die Eingangsspannung und optimieren damit die Netzspannung für Beleuchtungsanlagen. Mit ihrer Hilfe lässt sich die Spannung im Beleuchtungsstromkreis um bis zu 43 Volt senken, ohne spürbare Veränderungen in der Lichtleistung. Werden Energieregler eingesetzt, sind Energie-Einsparungen von bis zu 30 Prozent möglich, ohne dass die bestehende Beleuchtung erneuert werden muss.
Die Energieregler lassen sich darüber hinaus auch Klimageräten vorschalten. Lüfter laufen dadurch beispielsweise nicht mehr so heiß und haben somit eine längere Lebensdauer.
Der Autor:
Dirk Doormann ist Business Development Manager Datacenter bei der Assmann Electronic GmbH.
(ID:42706971)