Runderneuert – Monitoring für Unternehmensumgebungen

Im Test: Paessler PRTG Network Monitor 13.3 überzeugt

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PRTG im laufenden Betrieb

Nachdem der Konfigurations-Guru abgeschlossen war, wechselte das Teast-Team zunächst auf die Übersichtsseite. Das PRTG-Interface arbeitet mit einer Menüzeile am oberen Rand, die auf die einzelnen Teilbereiche der Lösung verzweigt.

Die Hauptseite bietet diverse Übersichten, die die wichtigsten Daten in komprimierter Form anzeigen. Dazu gehören Alarme, To-Dos, die Daten der wichtigsten Sensoren, ein Device-Tree und Ähnliches. Im Betrieb können die Anwender aber jede beliebige Seite als Hauptseite definieren, die nach dem Login erscheint.

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Der zweite Menüpunkt verzweigt auf die Geräte-Übersicht. Diese zeigt alle im Netz vorhandenen Komponenten in einer Baumstruktur mit den dazugehörigen Sensoren an. Hier lassen sich die Sensordaten einsehen, die Geräte zu Gruppen zusammenfassen (um die Übersicht zu verbessern) und vieles mehr. Eine „Geo-Map“ zeigt zudem an, wo sich die gerade selektierten Geräte befinden.

Die Neuerungen des Web-Interfaces

Wie oben erwähnt, legten die Tester ein besonderes Gewicht auf die neuen Funktionen von PRTG. In diesem Zusammenhang stellt das aktualisierte Web-Interface wohl den wichtigsten Teilbereich dar.

Das Web-Interface ist jetzt eine Single-Page-Application (SPA). Bei SPAs lädt der Browser beim Abrufen neuer Inhalte nicht die ganze Seite neu, sondern nur den erforderlichen Bereich. Das vermeidet überflüssigen Rechenaufwand und beschleunigt die Arbeit mit dem System.

Aufgrund der Einführung von SPA stellt PRTG jetzt beispielsweise alle Dialogfelder für Objekteinstellungen als Pop-Up-Layer dar. Deshalb verlieren die Anwender bei Tätigkeiten wie dem Ändern von Tags oder dem Hinzufügen von Benachrichtigungs-Triggern nicht mehr den Fokus auf ihre Arbeit, sondern kommen nach dem Abschluss der jeweiligen Aufgabe wieder an der Stelle heraus, an der sie angefangen haben.

Alles im Blick

Zusätzlich hat Paessler das Interface so überarbeitet, dass es mehr Informationen auf kleinerem Raum anzeigen kann, als zuvor. Die meisten Änderungen gab es bei der Anzeige der Sensordaten.

Hier finden sich jetzt nicht mehr nur Zahlen und aktuelle Sensorwerte in Textform, sondern grafische Darstellungen der gerade gültigen Live-Daten in Form der bereits erwähnten Tachometeranzeigen. Am oberen Rand des Sensorfensters findet sich jetzt zudem ein farbiger Balken, der auf den ersten Blick Auskunft über den Status (grün, gelb, rot, etc.) des betroffenen Sensors gibt.

Die NetFlow-, sFlow-, jFlow und Packet Sniffer-Sensoren bieten jetzt zudem Toplists an. Diese geben Aufschluss über die Top Talker im Netz, die Top Verbindungen und die Top Protokolle. Die von ihnen gesammelten Daten werden ebenfalls in grafischer Form auf der Sensorübersichtsseite angezeigt.

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