Ferngesteuerte Rechner über Ländergrenzen hinweg HPs Server-Managementlösung iLO 2
Der Hersteller HP kündigt eine erweiterte Version von Integrated Lights-Out 2 an. Mit der Lösung lassen sich Proliant-Server über einen integrierten Managementprozessor aus der Ferne steuern und verwalten. Über ein Upgrade können auch Bestandskunden vom erweiterten Funktionsumfang profitieren.
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Ab Juli 2007 wird HP Integrated Lights-Out 2 in Version 1.30 freigeben. Mit dem Release stehen Administratoren deutlich mehr Funktionen zur Verfügung. Zu den Neuerungen gehören im einzelnen:
- Remote Console Collaboration: Zur Kontrolle eines Servers lassen sich parallel bis zu vier Konsolen mit unterschiedlichen Prioritäten einsetzen.
- Virtual Folders: Über die Konsole lassen sich Dateien mit maximal einem GByte vom Client auf einen Remote Server schnell und einfach per Drag&Drop in virtuelle Verzeichnisse transferieren.
- Console Replay: Im Falle einer Störung des Servers stellt iLO 2 1.30 nicht nur einen Snapshot der Fehlermeldung bereit, sondern bietet eine aussagekräftige Videosequenz, die das Entstehen des Fehlers einschließlich des letzten Boot-Vorganges zeigt.
- Remote Control für die Stromzufuhr zum Server und die Aktivierung einer LED zum Auffinden des Geräts: Diese Funktionen lassen sich direkt aus dem Menü des HP Systems Insight Managers regeln oder über Tools anderer Hersteller, die zum neuen WS Management-Standard der Distributed Management Task Force (DMTF) kompatibel sind.
Zudem können alle Funktionen von iLO 2 jetzt auch mit internationalen Tastaturen an den Konsolenarbeitsplätzen genutzt werden. Mit der durchgreifenden Unterstützung von Sondertasten wie ‚Strg’ und ‚Alt’ können die Systeme damit auch über Ländergrenzen hinweg gewartet werden.
Datenverschlüsselung sorgt für die Sicherheit bei der Datenübertragung zwischen Konsole und Server. So wurde beispielsweise der Advanced Encryption Standard „FIPS 197“ implementiert.
iLO 2 ist ein in den Proliant-Servern der Baureihen ML und DL inetegrierter Management-Prozessor. Über diesen können die Server komplett von entfernten Standorten gewartet werden. Die Lösung kommt ohne den Einbau einer zusätzlichen Einsteckkarte aus.
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