Umweltdaten und 3D-Simulationen Hofbieber nutzt zum Erreichen der Klimaziele einen Digitalen Zwilling

Quelle: Pressemitteilung Hexagons Safet & Infrastructure Deutschland Gmbh 1 min Lesedauer

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Die Gemeinde Hofbieber plant, bis 2030 klimaneutral zu werden, indem sie einen Digitalen Zwilling zur Umweltmodellierung nutzt. Die hessische Kommune arbeitet mit Hexagons Safety, Infrastructure & Geospatial Division zusammen, um diesen Digitalen Zwilling zu entwickeln.

Screenshot-Ausschnitt zur Arbeit an einem Digitalen Zwilling der hessischen Gemeinde Hofbieber. (Bild:  Hexagon)
Screenshot-Ausschnitt zur Arbeit an einem Digitalen Zwilling der hessischen Gemeinde Hofbieber.
(Bild: Hexagon)

Der geplante Digitale Zwilling soll die Fortschritte der Gemeinde auf dem Weg zur Klimaneutralität bis 2030 begleiten und überwachen. Dieser nutzt Umweltdaten und 3D-Simulationen, um die realen Bedingungen nachzubilden. Dies reicht von CO2-Emissionen bis hin zur Wärme-Ausbreitung und zu Überschwemmungsrisiken.

Ohnehin ist Hofbieber ist ein langjähriger Nutzer der „Geomedia Smart Client“-Software von Hexagon für Geographische Informationssysteme und raumbezogene Workflows. Die Arbeit am Digitalen Zwilling erfolgt in Zusammenarbeit mit Kommunal-Consult Becker AG, einem der lokalen Partner von Hexagon für kommunale Anforderungen.

Luftaufnahme der hessischen Gemeinde Hofbieber(Bild:  Hexagon)
Luftaufnahme der hessischen Gemeinde Hofbieber
(Bild: Hexagon)

Bislang allerdings nutzen laut Hexagon vor allem größere Städte Digitale Abbilder für die Modellierung von Umweltbedingungen und daraus abzuleitende Planungen. Doch diese nur 6.300 Einwohner zählende Gemeinde – Hofbieber liegt rund 100 Kilometer nordöstlich von Frankfurt am Main – liefere ein Beispiel, wie sich auch kleinere Kommunen effektiv zur Bewältigung des Klimawandels einsetzen können.

Vom Monitoring zur Simulation und Planung

Neben dem Erreichen der Klimaziele strebt Hofbieber auch andere Effekte, wie höhere Immobilienwerte, niedrigere Versicherungsprämien, eine stärkere wirtschaftliche Entwicklung sowie ein Wachstum im Bereich Tourismus. Durch das Monitoring der CO2-Emissionen mittels kann Hofbieber seine Fortschritte überwachen und mit anderen Gemeinden vergleichen. Der Digitale Zwilling lässt sich auch so programmieren, dass in Zukunft Überschwemmungsrisiken, Wärmeinseln, innerörtliche Luftströmungen, Verkehr und vieles mehr simuliert werden.

Andere größere Kommunen, für die Hexagon Digitale Zwillinge erstellt hat, sind zum Beispiel Klagenfurt und Villach in Österreich und der Kanton Zug in der Schweiz. Aufgrund der mit 87 Quadratkilometern vergleichsweise kleinen Fläche von Hofbieber, konnte Hexagon zum ersten Mal einen Digitalen Zwilling auf Basis von Drohnenflügen – anstatt mit herkömmlichen Luftbildaufnahmen – in kurzer Zeit erstellen.

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