Erstes HPE-System für IPU validiert Graphcore findet in HPE einen neuen Abnehmer

Quelle: Pressemitteilung Graphcore

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Der europäische KI-Chiphersteller Graphcore kann sein Global Partner Programm um den Serverhersteller Hewlett Packard Enterprise (HPE) erweitern. Mit mehr als 55.000 Kunden in über 50 Ländern ist der Hardwarelieferenat ein führender Anbieter im Bereich digitale Transformation, von der Strategie bis hin zur technologischen Umsetzung.

Der HPE-Server „DL365 Gen10 Plus“ gehört nun zur Liste der für die Verwendung mit Graphcore KI-Systemen validierten Systeme. (Bild:  Graphcore)
Der HPE-Server „DL365 Gen10 Plus“ gehört nun zur Liste der für die Verwendung mit Graphcore KI-Systemen validierten Systeme.
(Bild: Graphcore)

Der europäische KI-Chiphersteller Graphcore hat mit seiner „Intelligence Processing Unit“ (IPU) einen der weltweit leistungsstärksten Mikroprozessoren auf den Markt gebracht. Er wurde speziell für Anwendungen der Künstlichen Intelligenz in der aktuellen und der nächsten Generation entwickelt . Sie werden in den „POD“-Rechenzentrumssystemen von Graphcore für vertikal und horizontal skalierte KI-Lösungen verbaut. Damit haben Kunden die Möglichkeit, große Modelle über mehrere IPUs laufen zu lassen oder die Rechenressourcen zwischen verschiedenen Benutzern und Workloads zu teilen.

Zum Global Partner Programm von Graphcore gehören die Serverhersteller Atos, Dell, Inspur, Lenovo, Supermicro und nun auch HPE. Nach Angaben des IPU-Herstellers erreicht Graphcore mithilfe von HPE neue Märkte, neue Branchen und neue Anwendungsbereiche.

Im Rahmen der Partnerschaft hat Graphcore den Server „Proliant DL365 Gen10 Plus“ von HPE validiert. Der Rechner basiert auf „AMD Epyc“-Prozessoren der 3. Generation mit bis zu 128 CPU Cores - pro Konfiguration mit 2 Sockets.

Erste Kundschaft

Eines der ersten von HPE gelieferten Graphcore KI-Systeme wird im „EPCC“ (ehemals: Edinburgh Parallel Computing Centre) installiert, wo es Teil der Edinburgh International Data Facility (auch EIDF) sein wird. Die EIDF stellt eine Reihe von IT-Ressourcen zur Verfügung, die die Grundlage für das von der britischen und schottischen Regierung finanzierte Programm für datengesteuerte Innovation (Data Driven Innovation, DDI) in Edinburgh und dem Südosten Schottlands bilden.

Im Jahr 2020 vergab das EPCC einen zunächst auf fünf Jahre angelegten Vertrag über 100 Millionen Pfund an HPE, um die Komponenten für die IT-Infrastruktur des EIDF bereitzustellen. Jetzt sagt Arti Garg, Strategic Leader AI Solutions HPC & AI bei HPE: „Die IPUs von Graphcore liefern Spitzenleistungen für modernste KI-Modelle wie grafische neuronale Netze, beschleunigen die Analysezeit und ermöglichen die Verbesserung von Produkten und Dienstleistungen“ und setzt hinzu: „Wir freuen uns auf die enge Zusammenarbeit mit Graphcore, um HPEs Ökosystem robuster und heterogener KI-Lösungen zu erweitern, um differenzierte, skalierbare Angebote bereitzustellen, die den vielfältigen Anforderungen von Rechenzentren gerecht werden.“

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