Überdurchschnittliche Power Usage Effectiveness und hohe Zuverlässigkeit Fujitsu nimmt effizientes Rechenzentrum in Nürnberg in Betrieb
Fujitsu hat in Nürnberg ein Rechenzentrum gebaut, das sich durch besonders hohe Energieeffizienz und Sicherheitsstandards auszeichnen soll. Der Dienstleister wirbt mit einer Power Usage Effectiveness von 1,25 sowie ausgeklügelten Brand- und Einbruchsmeldesystemen.
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Mit einem Neubau in Nürnberg will Fujitsu zeigen, wie schnell sich ein hochverfügbares und energieeffizientes Rechenzentrum aufbauen lässt. Vom Kundenauftrag bis zur Fertigstellung des erweiterbaren Baus hat der Dienstleister nach eigenen Angaben nur ein dreiviertel Jahr gebraucht. Der erste Großkunde soll das Rechenzentrum im November beziehen.
Das modular gebaute Datacenter bietet auf aktuell 480 Quadratmetern Platz für über 2.500 Server. Weitere Ausbaustufen sind möglich, maximal wird das Rechenzentrum eine Fläche von 1.300 Quadratmetern bieten und bis zu 6.000 Watt pro Quadratmeter bereitstellen.
Für eine maximale Energieeffizienz garantiere laut Fujitsu eine moderne, unterbrechungsfreie Stromversorgung. Zeitgemäße IT-Systeme sowie eine ausgefeilte Klimatisierung sollen den Energieverbrauch weiter reduzieren. Laut Fujitsu werde die maschinelle Kälteerzeugung auch bei höchstem Energiebedarf nur bis zu 600 Stunden jährlich benötigt. Alles in allem erreiche das Rechenzentrum damit einen PUE-Wert (Power Usage Effectiveness) von 1,25 - das sei deutlich besser als die gemeinhin angestrebte Zielgröße von 1,6.
Auch in Sachen Sicherheit und Zuverlässigkeit soll Fujitsus Nürnberger Rechenzentrum Maßstäbe setzen. Der Anbieter verweist auf Überwachungskameras, Infrarotlichtstrecken sowie Brand- und Einbruchsmeldesysteme. Wichtige Komponenten des Datacenters wurden zudem redundant ausgelegt.
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