Docker will stürmischen Markt für AI Agents bändigen Ein standardisiertes Ökosystem für KI-Agenten

Quelle: Pressemitteilung Docker 2 min Lesedauer

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„MCP Catalog“ und „MCP Toolkit“ von Docker sollen Entwicklern ab Mai 2025 ermöglichen, KI-Agenten einfacher, sicher und skalierbar in lokale Produktionsumgebungen zu integrieren.

Docker will mit „MCP Toolkit“ eine containerartige Umgebung für MCP-basierte KI-Agenten bieten. (Bild:  Midjourney / KI-generiert)
Docker will mit „MCP Toolkit“ eine containerartige Umgebung für MCP-basierte KI-Agenten bieten.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)

Mit „MCP Toolkit“ und „MCP Catalog“ will der Anbieter von Containierisungs-Tools Docker seinen KI-Schwerpunkt ausbauen. Beide neuen Komponenten machen sich das zunehmend etablierte „Model Context Protocol“ (MCP) zu eigen, das einen standardisierten Informationsaustausch zwischen Large Language Models (LLMs) und externen Anwendungen sicherstellt.

MCP Catalog wird als Teil des zentralisierten Container-Repository „Docker Hub“ Entwicklern ab Mai 2025 einen Fundort verifizierter MCP-basierter Tools bieten. Das MCP Toolkit soll es ermöglichen, solche Tools in einer lokalen Umgebung mit Authentifizierung über den Docker Hub containerartig sicher auszuführen und zu verwalten. So sollen die beiden Docker-Komponenten die Integration von KI-Agenten in lokale Entwicklungsumgebungen erleichtern.

Containerartige Ordnung für eine stürmische Umgebung

Ziel sei es laut dem Docker-Präsidenten Mark Cavage, einen boomenden, aber unübersichtlichen Markt von KI-Tools zu ordnen. Denn wo „agentische Tools sich zunehmend wie vollwertige Softwaresysteme verhalten, kehren die alten Herausforderungen wie Packaging, Versionierung und Authentifizierung rapide zurück“. Die zwei Tools sollen somit sicherstellen, dass die „Entwicklung funktionaler KI-Anwendungen sich nicht grundlegend von der Entwicklung jeder anderen Anwendung unterscheide[t]“.

Dabei soll MCP Catalog, so Cavage und Tushar Jain, EVP Engineering and Product bei Docker, Entwickler von der Aufgabe befreien, „Discord-Threads oder Twitter-Antworten zu durchwühlen“. MCP Toolkit hingegen sei dafür zuständig, MCP-Server ohne langwierige Konfigurationen einzurichten, dynamisch mit passenden MCP-Clients zu verbinden und Zugriffsregeln zu verwalten. Das MCP Toolkit soll dabei eine isolierte Umgebung für jedes lokal ausgeführte Tool herstellen und so eine containerartige Sicherheit für Produktionsszenarien gewährleisten.

Über 100 MPC-Tools zum Start

In Partnerschaft mit zehn Tech-Unternehmen wie Stripe, Elastic und Heroku sollen zum Launch über 100 MPC-Tools im „Docker Hub“ gelistet und mit Anweisungen zur sicheren Ausführung in Kombination mit jedem MCP-Client ausgestattet werden.

Die Expansion des KI-Schwerpunkts von Docker folgt auf die Veröffentlichung einer Betaversion des Entwicklerhelfers für Container-Aufgaben „Docker AI Agent“ und des Tools „Docker Model Runner“ für die lokale Ausführung von KI-Modellen.

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