Grid Control erfordert mehr als Transparenz Ein Digitaler Zwilling für Energienetze

Quelle: Pressemitteilung Bonn Systems GmbH 1 min Lesedauer

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Bonn Systems bringt mit „EmpAI Grid“ Decision Intelligence in die operative Netzführung. Die Software soll verteilte Netzdaten zu einem digitalen Netz-Zwilling verbinden und Verteilnetzbetreibern ermöglichen, Netze nicht nur zu überwachen, sondern aktiv und vorausschauend zu steuern.

Gerade in Energie-intensiven Industrien liegen Produktionskennzahlen, Energiepreise, Lastprofile und Emissionswerte häufig in getrennten Systemen vor. EmpAI soll diese Informationen kontextuell verbinden und dort, wo Entscheidungen getroffen werden, nutzbar machen. (Bild:  Bonn Systems GmbH)
Gerade in Energie-intensiven Industrien liegen Produktionskennzahlen, Energiepreise, Lastprofile und Emissionswerte häufig in getrennten Systemen vor. EmpAI soll diese Informationen kontextuell verbinden und dort, wo Entscheidungen getroffen werden, nutzbar machen.
(Bild: Bonn Systems GmbH)

Verteilnetze stehen vor einer strukturellen Transformation: Photovoltaik, Wärmepumpen, Ladeinfrastruktur und volatile Einspeisung verändern Lastflüsse im Minutentakt. Gleichzeitig bleiben viele Ortsnetze Daten-intensiv, mit wachsendem Bedarf an konsistenter Entscheidungsfähigkeit, so Bonn Systems GmbH. Zwar wachse die Transparenz, doch die Fähigkeit, diese Daten in operative Netzentscheidungen zu überführen, sei häufig begrenzt.

Mit EmpAI Grid präsentiert Bonn Systems auf der Energie-Fachmesse E-world 2026, die noch bis zum 12. Februar in Essen stattfindet,„eine neue Kategorie von Netzsoftware“, wie der Hersteller mitteilt: Decision Intelligence for Grids. Statt Netzdaten lediglich zu visualisieren, legt EmpAI Grid eine Entscheidungsarchitektur über bestehende Systeme und synchronisiert SCADA-, Smart-Meter-, GIS- und Marktdaten in einem digitalen Netz-Zwilling. Dieser erkennt Engpassmuster frühzeitig, erstellt belastbare Prognosen zu Lastentwicklung und Netzbelastung, bewertet Risiken systematisch und berücksichtigt regulatorische Leitplanken als feste Entscheidungsparameter in der operativen Netzführung.

Jan Redlich, CTO von Bonn Systems, sagt zu den heutigen Herausforderungen: „Viele Verteilnetze machen heute sichtbar, was im Netz passiert, aber nicht, warum.“ EmpAI Grid hingegen verbindee Daten, Ursachen und Wirkungen zu einer Entscheidungsplattform.

Im Zentrum der Software stehen sieben Wirkungshebel:

  • 1. Wirkungsorientierte Transparenz im Ortsnetz,
  • 2. frühzeitige Prognose von Lastspitzen und Engpässen,
  • 3. Unterstützung der Flexibilitätsnutzung nach §14a EnWG,
  • 4. datenbasierte Priorisierung von Netzinvestitionen,
  • 5. predictive Maintenance statt kalenderbasierter Wartung,
  • 6. Frühwarnung zu re-dispatch-relevanten Situationen im Verteilnetz und
  • 7. Regulatorik-Cockpit mit strukturierter, automatisierter Nachweisführung.

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