AI + DevOps Report 2026 Duplocloud verweist auf Paradoxon: DevOps dient der Beschleunigung, bremst aber

Quelle: Pressemitteilung Duplocloud 2 min Lesedauer

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Eine Studie von Duplocloud unter 135 Ingenieuren, Plattformleitern und CTOs zeigt DevOps-Engpässe, Burnout und die wachsende Rolle von KI in der Infrastruktur. Generell untersucht die Studie, wie Ingenieurteams ihre Infrastruktur im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz verwalten.

DevOps wurde entwickelt, um die Softwarebereitstellung zu beschleunigen. In der Realität werden aber viele Teams eher ausgebremst, zeigt der „AI + DevOps Report 2026“.(Bild: ©  Gautierbzh - stock.adobe.com / KI-generiert)
DevOps wurde entwickelt, um die Softwarebereitstellung zu beschleunigen. In der Realität werden aber viele Teams eher ausgebremst, zeigt der „AI + DevOps Report 2026“.
(Bild: © Gautierbzh - stock.adobe.com / KI-generiert)

Der Bericht deckt ein auffälliges Paradoxon auf: DevOps wurde zwar entwickelt, um die Softwarebereitstellung zu beschleunigen, verlangsamt aber häufig die Teams. Manuelle Prozesse, ausufernde Tools und der Overhead bei der Einhaltung von Vorschriften behindern die Innovation und führen dazu, dass immer mehr Ingenieure ausbrennen.

  • DevOps ist nach wie vor sehr manuell. Fast 30 Prozent der Ingenieure verlieren ein Drittel ihrer Arbeitszeit mit sich wiederholenden Infrastrukturaufgaben und Audits. Infrastructure as Code sollte die Lösung sein, aber in vielen Fällen ist es Teil des Problems geworden.
  • Sicherheit und Compliance dominieren. 62 Prozent der Teams nennen dies als größte Herausforderung, und jedes dritte Team berichtete von Audits, die länger als eine Woche dauern.
  • Geschwindigkeit ist immer noch unerreichbar. 58 Prozent der Führungskräfte nennen eine schnellere Bereitstellung und kürzere Vorlaufzeiten für Änderungen als ihre oberste Priorität für 2026, doch nur 29 Prozent geben an, dass sie derzeit in der Lage sind, bedarfsgerecht bereitzustellen.
  • Die Einführung von KI beschleunigt sich. 67 Prozent der Teams haben ihre KI-Investitionen im vergangenen Jahr erhöht, und fast 80 Prozent der Unternehmen sind offen für agentenbasierte Automatisierung, vorausgesetzt, die Plattformen bieten Sicherheitsvorkehrungen wie Genehmigungen, Rollback und Prüfpfade.
  • Der menschliche Tribut steigt. 47 Prozent der Ingenieure berichten von Burnout aufgrund von DevOps-Überlastung, während die Abhängigkeit von 'Stammeswissen' die Skalierung weiterhin gefährdet.

Der Bericht  „2026 State of AI in DevOps; What Developer Teams Need to Know“ in 2026 geht auch auf die  Budget-- und Investitionstrends ein. (Bild:  Duplocloud)
Der Bericht „2026 State of AI in DevOps; What Developer Teams Need to Know“ in 2026 geht auch auf die Budget-- und Investitionstrends ein.
(Bild: Duplocloud)

Erwartungen an die KI

Der Bericht unterstreicht zudem eine deutliche Verschiebung der Erwartungen an KI. Teams gehen über Kopiloten und Zusammenfassungen hinaus und wünschen sich zunehmend kontextbewusste Agenten, die sicher und zuverlässig handeln können, ohne dass der Mensch die Kontrolle verliert.

Venkat Thiruvengadam, Gründer und CEO von Duplocloud, erläutert: „DevOps ist für Engineering-Organisationen zu einem entscheidenden Faktor geworden.“ Diese Studie bestätige, was Kunden jeden Tag berichteten: „Das aktuelle Modell ist zu fragmentiert und zu manuell.“ Er setzt aber hinzu: „Mit dem richtigen Einsatz von KI und Automatisierung kann DevOps vom Engpass zum Geschäftsbeschleuniger werden.“

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