Die Cloud ist nun einmal im Rechenzentrum zu Hause

Digitalisierung erfordert hochsichere Infrastrukturen

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Das Beispiel Claas

In der Automobilbranche und in der Industrie beispielsweise haben IT-gesteuerte Prozesse längst Einzug gehalten. Und auch in ursprünglich traditionellen Wirtschaftszweigen offenbart sich zunehmend der Vorteil digitaler Lösungen: mehr Innovationskraft und Agilität.

Zweikreiselschwader mit Mittenablage in Heu
Zweikreiselschwader mit Mittenablage in Heu
(Bild: CLAAS)

Ein Beispiel ist der Landmaschinenhersteller Claas: Eine Telematik-Lösung ermöglicht es, die Ernte wesentlich effizienter einzufahren als dies bislang möglich war. Der Mähdrescher ist mit den anderen Landmaschinen vernetzt und ruft beispielsweise einen Traktor, damit dieser bereitsteht, sobald der Korntank voll ist. Unnötige Fahrten oder Standzeiten werden vermieden, was Zeit und Kosten spart.

Die IT gemeinsam fit für die Zukunft machen

Mit der kürzlich veröffentlichten „Digitalen Agenda“ ist das Thema Digitalisierung auch auf Bundesebene weiter in den Fokus gerückt. Das zeigt: Um die Digitalisierung kommt langfristig kaum ein Unternehmen herum – unabhängig vom Umfang der zu digitalisierenden Prozesse.

Wenn es jedoch darum geht, die aktuellen IT-Trends auch tatsächlich zu implementieren, stehen die Unternehmen schnell vor neuen Herausforderungen statt vor einer neuen Lösung. Hier sind insbesondere IT-branchenfremde Unternehmen auf eine kooperative Zusammenarbeit mit einem IT-Partner angewiesen, der über das Know-how und die Technologien verfügt, um Prozesse wirklich zukunftsfähig zu gestalten.

Gemeinsam mit einem Dienstleister lässt sich zudem nicht nur definieren, welche Prozesse optimierungsfähig – bzw. digitalisierungsfähig – sind. In einer vertrauensvollen Zusammenarbeit werden schließlich auch Innovationspotenziale erkannt und gemeinsam Lösungen entwickelt, die dem Unternehmen einen Vorteil am Markt verschaffen – wie das Beispiel Claas zeigt.

„Mit Sicherheit“ in die Cloud

Notwendige Basis für die meisten IT-Vorhaben hinsichtlich mehr Effizienz und Innovationskraft ist die Cloud. Unabhängig davon, welchen Zweck die Cloud letztlich erfüllt – ob sie dazu dient, weltweite Unternehmensinfrastrukturen zu vernetzen oder um eine Sport-App für Millionen von Endanwendern bereitzustellen: Die Cloud bietet IT nach Bedarf – unbegrenzten Speicherplatz, Skalierbarkeit, Planbarkeit und damit auch mehr Wirtschaftlichkeit für die Unternehmen.

Jedoch nur dann, wenn die Technologie entsprechend ausgereift und zuverlässig ist. Und die Skepsis gegenüber der virtuellen Wolke ist weiterhin groß – zu oft häufen sich die Datenskandale.

Auch die Verfügbarkeit der Daten wird von den Unternehmen kritisch hinterfragt. Denn gerade im digitalisierten Zeitalter kann ein IT-Ausfall ganze Geschäftsprozesse zum Erliegen bringen – denkt man beispielsweise an ein Fließband in der Automobilproduktion oder IT-gestützte Prozesse in der Flugzeugabfertigung. Ein Ausfall hat nicht nur enorme wirtschaftliche Tragweiten – er kann sich ebenso massiv auf die Reputation auswirken und betrifft das Unternehmen, die Geschäftspartner und die Endkunden gleichermaßen.

Unternehmen, die den Schritt in die Cloud gehen, sollten sich auf die höchstmögliche Sicherheit, den zuverlässigen Schutz und eine hohe Verfügbarkeit der Daten verlassen können. Keine noch so innovative digitalisierte Lösung bringt den Unternehmen und den Endkunden einen Mehrwert, wenn sie nicht stabil und zuverlässig läuft.

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