Wie viel C02 produzieren Rechenzentren und wie viel Atomstrom nutzen sie? Die Energie-Bilanz von Rechenzentren fällt negativ aus
Das Thema der Energie-Effizienz im Rechenzentrum steht bei vielen Unternehmen ganz vorn auf der Agenda. Die Anstrengungen zielen auf eine weitere Optimierung der Energienutzung und der Reduktion von Kosten. Dazu bedarf es aber konkreter Zahlen und Analysen. Diese liefert IBM in einer Untersuchung.
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Der Energieverbrauch in den Rechenzentren ist hoch. Und er wird nach den Einschätzungen von Jürgen Strate, Senior Manager Solution Sales IBM Information Technology Services ITS auch in Zukunft weiter ansteigen. Zwar achten die Unternehmen seit einigen Jahren verstärkt auf den Energiebedarf, doch der Trend zum Wachstum ist ungebrochen.
Außerdem treiben auch die Hersteller die Entwicklung zu stromsparenden Baugruppen massiv voran und jedes einzelne dieser Geräte kommt mit weniger Energie aus, als es die Modelle der vergangen Jahren tatet. Doch wird diese Einsparung des Energiebedarfs durch den Mehrbedarf an IT-Systemen kompensiert.
Hinzu kommen etwa durch das Cloud-Computing und Echtzeitanwendungen die steigenden Anforderungen an Sicherheit und Verfügbarkeit der Dienste. Um das zu erreichen, werden auch immer mehr Backup-Rechenzentren aufgebaut, die den gesamten Energiebedarf erneut in die Höhe treiben.
IT und Kühlung sind die größten Energiefresser
Die größten Anteile am Energiebedarf haben die IT-Systeme selbst. Dies sind die Server, die Speichersysteme, die Netzwerkbaugruppen und all die Appliances in den Rechenzentren. Hinzu aber kommen die Kühlung, die USV-Systeme und schließlich die Beleuchtung und weitere Sicherungssysteme.
In einer jüngsten Untersuchung hat IBM den Stromverbrauch in den Rechenzentren analysiert. Ein zentraler Aspekt bei all diesen Betrachtungen ist immer der PUE-Wert. Diese Messgröße steht für Power Usage Effectiveness. PUE rückt die Effizienz der verbrauchten Energie in den Mittelpunkt.
Der Wert wird maßgeblich bestimmt durch die Gesamtmenge der zugeführten Energie und der Kühlkosten. Je höher die Kosten für die Kühlung der System ist, umso höher ist der PUE-Wert.
weiter mit: Kühlung verschlingt bis zu 50 Prozent der Kosten
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