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Der Management Server
Die Architektur von Double-Take Flex ist relativ überschaubar. Es besteht aus einem Management Server, einer Verwaltungskonsole und einem Flex Storage Server. Auf dem Storage Server liegen die Images der Clients. Die Verwaltung erfolgt über die Windows-basierte Managementkonsole. Diese wird man bei kleineren Umgebungen auf dem Management Server ablegen. Bei größeren Szenarien, mit mehreren Management Servern, kann die Konsole auch davon getrennt sein. Als Flex Storage Server kann beispielsweise der Windows Server 2008 R2 eingesetzt werden. Daneben sind aber andere iSCSI-Geräte dafür zu nutzen.
Der Aufbau einer Double-Take Flex-Umgebung ist relativ gradlinig. Die Verwaltungskonsole kennt und unterscheidet die folgenden zentralen Objekte:
- Die Client-Images: diese werden in der Regel das Betriebssystem mit den Applikationen und der Konfiguration umfassen.
- Benutzer und Benutzergruppen: ihnen werden die Clients zugeordnet
- den Speichereinheiten auf denen die Images liegen: hierbei handelt es sich um iSCSI-LUNs. Die Client-Images werden als VHD auf den iSCSI-LUNS hinterlegt.
Diese drei Objekte definieren den Kern von Double-Take Flex. Die Management-Konsole dient dazu, die Objekte anzulegen und zu verwalten. Um ein Client-Image zu erzeugen wird eine Prototypinstallation auf einem bestehenden Rechner vorgenommen. Dessen Image wird dann vom Managementserver übernommen und als Vorlage für die weiteren Desktops verwendet. Dazu wird das Prototyp-Image auf dem iSCSI-Speicher hinterlegt.
Die Zuordnung des Client-Images an einen Benutzer kann entweder über den Benutzer-Account oder auch die MAC-Adresse des Gerätes erfolgen. Dies ermöglicht auch zwei unterschiedliche Szenarien. In dem einen Fall wird auf einem Gerät immer ein bestimmtes Image gebunden, egal welcher Benutzer an dem Gerät arbeitet. Im anderen Fall erhält der Benutzer immer ein bestimmtes Image, egal von welchem Gerät er sich anmeldet.
weiter mit: Individueller oder shared Desktop
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