Zentrale Bereitstellung von Desktops und Provisionierung von Workloads mit Lösung von Double-Take

Desktops zentral booten mit Double-Take Flex 3.1

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Die Clients und ihr Boot-Ablauf

Beim PXE-Boot baut der Client-Rechner zu Beginn eine Verbindung mit einem PXE-Server auf. Dieser muss natürlich verfügbar sein und dem Client das Boot-Image über das Netzwerk übergeben. Es können auch mehrere alternative Systeme gestartet werden. Wenn gewünscht, kann man dem Benutzer auch die Auswahl übertragen, welches der verfügbaren Images er zu einem bestimmten Zeitpunkt booten möchte.

Das Verfahren ähnelt dem, wie es bei vielen gängigen Bootmenüs anzutreffen ist. Hierbei wird dem Benutzer für einige Sekunden eine Auswahl präsentiert. Wenn er innerhalb einer einstellbaren Zeit keine Auswahl trifft, so wird das voreingestellte System geladen. Das Booten über das Netzwerk wird in der Regel immer langsamer sein, als wenn das Image von einer lokalen Festplatte geholt wird.

Laut Aussage von Double-Take erfolgt der Bootvorgang aber als iterativer Prozess. Im ersten Schritt werden die zum Start des Betriebssystems notwendigen Anteile übertragen. Der Rest folgt dann nach. Die Dauer des Remote-Boot wird bestimmt von der Leistung des zentralen Servers, auf dem die Images liegen, der Netzwerkbandbreite und der Anzahl der Clients, die parallel booten möchten. Da bei den PCs meist preisgünstige IDE/SATA-Platten zum Einsatz kommen, muss der Netzwerk-Boot aber nicht prinzipiell langsamer sein.

Durch schnelle Speichersysteme mit Cache und einem schnellen Netzwerk lässt sich beim entfernten Starten durchaus eine vergleichbare Geschwindigkeit erzielen. Laut Aussage von Double-Take benötigten in einem Test der Gakushuin Universität in Tokyo 200 gleichzeitig startende XP-Clients im Durchschnitt 40 Sekunden für den Boot-Vorgang.

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