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Systemauslastung muss zentral steuerbar sein
Cloud Computing ist allerdings nicht auf Speichersysteme beschränkt, sondern verlangt die Virtualisierung aller IT-Ressourcen. Cisco spricht deshalb bei seiner Cloud Computing-Strategie von einem „Transformationsmodell, das heutige Rechenzentren in eine Cloud-fähige Serviceumgebung verwandelt“. Im Herbst letzten Jahres hat Cisco sein Architektur-Portfolio „Cisco Data Center Business Advantage“ erweitert mit dem Ziel Cloud Computing-Geschäftsmodellen durch Konsolidierung und Virtualisierung herkömmlicher RZ-Architekturen den Weg zu ebnen.
Wichtigste Architektur-Bausteine dieser Cloud-Strategie sind die Unified Fabric, das Cisco Unified Computing System UCS und die Unified Network Services mit der Cloud-fähigen WAN-Konfigurationslösung für geografisch verteilte Private Cloud-Umgebungen (Wide Area Application Services Cisco vWAAS).
Den Schlüssel für einen Cloud-basierten Rechenbetrieb sieht die Network-Company in einem einheitlichen LAN- und SAN-Traffic-Management, das alle virtuellen und physischen IT-Komponenten einschließt. Auf dieser Basis lassen sich dann auch verbindliche Richtlinien für die Servicebereitstellung und nutzungsabhängige Verrechnung für alle virtualisierten und nicht-virtualisierten RZ-Bereiche aufbauen (siehe auch: Abbildung 3)
Schlanke Strukturen erhöhen Leistung
Cloud-Readiness via Netzwerkdienste hat auch Juniper Networks im Visier. Der Gründer und Juniper-CTO Pradeep Sindhu macht sich stark für die Überwindung komplexer herkömmlicher Netzwerkstrukturen zugunsten einer unlimitierten Interconnectivity verschiedener RZ-Instanzen. Statt herkömmlicher 3-Tier-Netze soll es nur noch eine Hochleistungsebene mit automatisierten Prozessen im Sinne einer Rechenzentrum-Fabric geben.
Das Juniper-Konzept will vor allem redundante Operationen vermeiden und die Transfergeschwindigkeiten im RZ-Netz erhöhen, um damit die Grundlage für den Wechsel zu Cloud Services zu legen. Die als „QFabric“ angekündigte Umgebung besteht aus drei Komponenten. „QF/Node“ übernimmt die Aufgabe des Distributed Decision Engines der Fabric, „QF/Interconnect“ realisiert den Hochgeschwindigkeitstransport und „QF/Director“ bietet ein einheitliches Fenster und damit die Kontrolle aller Geräte, Core-Switches und Edge-Router in einem einzigen virtualisierten Gerät.
weiter mit: Ballmer rührt kräftig die Cloud-Trommeln
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