In einem kostenlos herunterladbaren Report stellt Amphenol aktuelle Trends und Entwicklungen bei schnellen Datenverbindungen im Datacenter vor.
Neue Arten von Applikationen, etwa Künstliche Intelligenz insbesondere im High Performance Computing, brauchen unter Umständen auch eine neue, adäquate Form der Venetzung.
High Performance Computing (HPC) ist unverzichtbar geworden, um die immer schneller wachsenden Datenberge noch verarbeiten und analysieren zu können. Mit der anschwellenden Datenflut erhöht sich aber nicht nur der Bedarf an Rechenleistung. Auch bei den benötigten Datenverbindungen sind die Ansprüche kräftig gestiegen.
Der Bericht beschreibt die neuesten Trends bei Verbindungen im High-Performance Computing für Server sowie die damit verbundenen Speichersystemen. Er kann nach einer kurzen Registrierung kostenlos von der Amphenol-Webseite heruntergeladen werden.
Zunächst geht der Bericht darauf ein, welche Bedeutung das High-Performance Computing heutzutage in Bereichen wie Wissenschaft, Ingenieurswesen und Industrie hat. Ohne HPC wären die Durchbrüche der vergangenen Jahre bei zum Beispiel dem Sequenzieren von Genomen, Modellieren und Simulieren, Big Data oder der Künstlichen Intelligenz nach Ansicht der Autoren des Berichts nicht möglich gewesen.
Gestiegene Anforderungen im Datacenter
Die stetig steigenden Ansprüche nach immer höheren Durchsatzraten, schnelleren Datenzugriffen und skalierbaren Speicherlösungen haben zur Entwicklung neuer Verbindungstechnologien für schnellere Verbindungen bei gleichzeitig geringeren Latenzen und niedrigerem Stromverbrauch geführt.
Insbesondere die Verfügbarkeit von PCIe-6.0-Lösungen ist nach Einschätzung von Amphenol ein „wesentlicher Meilenstein“ beim Verbessern der Rechenleistung von HPC-Systemen. PCIe 6.0 sei nicht weniger als ein Game-Changer für rechenintensive Anwendungen.
Die höheren Durchsatzraten wirkten sich nicht nur positiv auf HPC-Anwendungen aus, sondern auch auf verwandte Bereiche wie Cloud Computing und KI/ML-Anwendungen. Gerade beim Training einer KI könne PCIe 6.0 dafür sorgen, das Flaschenhälse vermieden und somit effizientere Trainingsprozesse erreicht werden.
Die Spezifikation des Standards CXL 3.0 liegt vor.
(Bild: Amphenol)
Weitere Neuerungen
Neben PCIe 6.0 wird laut Amphenol auch der von Intel und Partnern entwickelte Standard Compute Express Link (CXL) in Zukunft eine größere Rolle spielen. Er ermögliche eine effizientere Kommunikativ zwischen verschiedenen Komponenten im Datacenter. Außerdem erlaube CXL ein kohärentes Teilen des Arbeitsspeichers von Host- und Peer-Systemen sowie eine direkte Kommunikation von Peer zu Peer, ohne dass dafür der Prozessor des Hosts in Anspruch genommen werden müsse.
Zusätzliche weitreichende Auswirkungen erwartet sich Amphenol von EDSFF E3 (Enterprise and Datacenter Standard Form Factor). Die Iteration E3 sei eine signifikante Verbesserung und werde voraussichtlich den traditionellen U.2-2,5-Zoll-Formfaktor in Servern und Storage-Systemen ersetzen. EDSFF E3 verkörpere nichts weniger als die Zukunft der Speichersysteme in HPC-Umgebungen, zeigt sich der Hersteller überzeugt.
Darüber hinaus sieht Amphenol einen steigenden Bedarf für Hochgeschwindigkeitskabel, mit denen sich die Bandbreite maximieren und Verluste minimieren lassen. Der Hersteller nennt hier Geschwindigkeiten von bis zu 32 Gigabit pro Sekunde (GBit/s), die sich mit der richtigen Ausrüstung schon via PCIe 5.0 übertragen lassen.
EDSFF E3 stellt laut Sudie einen bedeutenden Fortschritt dar und könnte die traditionellen U.2 2,5-Zoll-Formfaktoren in Servern und Speichersystemen ersetzen. Denn EDSFF E3 ist für PCI Express der nächsten Generation und etwa GPUs sowie NICs ausgeleg. E3-Formfaktoren und AICs sind zudem Teil des CXL-Ökosystems.
(Bild: Amphenol)
Dazu passend hat Amphenol rechtwinklige Anschlüsse entwickelt, die mit 0,60 mm Abstand und 56-Pin-Konfiguration auf die SFF-TA-1002-Normen abgestimmt sind. Damit lassen sich laut Hersteller NVMe-SSD-Geschwindigkeiten von 16 bis 32 GBit/s erreichen.
Der gute Rat
Insgesamt zieht der Anbieter ein positives Fazit der aktuellen Entwicklungen. Dank moderner Techniken wie PCIe 6.0 zur Beschleunigung rechenintensiver Anwendungen bis hin zur EDSFF-E3-Spezifikation für schnellere Speicherlösungen entwickele sich die HPC-Landschaft rasant weiter, das gelte insbesondere in Bezug auf die Bereiche KI und ML. Betreibern von Rechenzentren empfiehlt der Hersteller, die aktuellen Verbindungstrends in ihren Umgebungen einzuführen, um so robuste und leistungsstarke Infrastrukturen aufzubauen, die für die Zukunft gerüstet seien.
Stand: 08.12.2025
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir verantwortungsvoll mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen erheben, verarbeiten wir diese unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einwilligung in die Verwendung von Daten zu Werbezwecken
Ich bin damit einverstanden, dass die Vogel IT-Medien GmbH, Max-Josef-Metzger-Straße 21, 86157 Augsburg, einschließlich aller mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen (im weiteren: Vogel Communications Group) meine E-Mail-Adresse für die Zusendung von Newslettern und Werbung nutzt. Auflistungen der jeweils zugehörigen Unternehmen können hier abgerufen werden.
Der Newsletterinhalt erstreckt sich dabei auf Produkte und Dienstleistungen aller zuvor genannten Unternehmen, darunter beispielsweise Fachzeitschriften und Fachbücher, Veranstaltungen und Messen sowie veranstaltungsbezogene Produkte und Dienstleistungen, Print- und Digital-Mediaangebote und Services wie weitere (redaktionelle) Newsletter, Gewinnspiele, Lead-Kampagnen, Marktforschung im Online- und Offline-Bereich, fachspezifische Webportale und E-Learning-Angebote. Wenn auch meine persönliche Telefonnummer erhoben wurde, darf diese für die Unterbreitung von Angeboten der vorgenannten Produkte und Dienstleistungen der vorgenannten Unternehmen und Marktforschung genutzt werden.
Meine Einwilligung umfasst zudem die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse und Telefonnummer für den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern wie z.B. LinkedIN, Google und Meta. Hierfür darf die Vogel Communications Group die genannten Daten gehasht an Werbepartner übermitteln, die diese Daten dann nutzen, um feststellen zu können, ob ich ebenfalls Mitglied auf den besagten Werbepartnerportalen bin. Die Vogel Communications Group nutzt diese Funktion zu Zwecken des Retargeting (Upselling, Crossselling und Kundenbindung), der Generierung von sog. Lookalike Audiences zur Neukundengewinnung und als Ausschlussgrundlage für laufende Werbekampagnen. Weitere Informationen kann ich dem Abschnitt „Datenabgleich zu Marketingzwecken“ in der Datenschutzerklärung entnehmen.
Falls ich im Internet auf Portalen der Vogel Communications Group einschließlich deren mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen geschützte Inhalte abrufe, muss ich mich mit weiteren Daten für den Zugang zu diesen Inhalten registrieren. Im Gegenzug für diesen gebührenlosen Zugang zu redaktionellen Inhalten dürfen meine Daten im Sinne dieser Einwilligung für die hier genannten Zwecke verwendet werden. Dies gilt nicht für den Datenabgleich zu Marketingzwecken.
Recht auf Widerruf
Mir ist bewusst, dass ich diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen kann. Durch meinen Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund meiner Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Um meinen Widerruf zu erklären, kann ich als eine Möglichkeit das unter https://contact.vogel.de abrufbare Kontaktformular nutzen. Sofern ich einzelne von mir abonnierte Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann ich darüber hinaus auch den am Ende eines Newsletters eingebundenen Abmeldelink anklicken. Weitere Informationen zu meinem Widerrufsrecht und dessen Ausübung sowie zu den Folgen meines Widerrufs finde ich in der Datenschutzerklärung.