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Vista-Deployment – automatisierte Verfahren IV

Betriebssystem-Images erfolgreich vorbereiten mit Sysprep

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Die Funktionsweise von Sysprep

Sysprep kann mit seinem vollen Funktionsumfang nur über die Kommandozeile aus dem Verzeichnis .\sysprep angesprochen werden. Sysprep unterliegt dabei folgender Syntax:

sysprep.exe [/oobe | /audit] [/generalize] [/reboot | /shutdown | /quit] [/quiet] [/unattend:\Antwortdatei]

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Sysprep erlaubt einen so genannten „Audit“-Modus (Parameter /audit) oder auch „Systemüberwachungsmodus“. Dieser ermöglicht ein Aufnehmen von beliebigen Applikationen und Gerätetreibern in das spätere Betriebssystemabbild. Damit das Abbild später auch als OEM an Kunden vertrieben werden kann, ermöglicht sysprep eine Installation mit dem Begrüßungscenter. Dies geschieht mit dem Parameter /oobe.

Werden Betriebssysteme geklont, stören systemspezifische Informationen, wie die SID (Security Identifier) und die Windows Aktivierung. Sysprep entfernt diese Informationen, mit der Einschränkung, dass die Windows Aktivierung nur dreimal zurückgesetzt werden kann. Dies geschieht mit dem Parameter /generalize. Beim Neustart des Computers bzw. des gleichen Betriebssystems wird anschließend eine neue SID und ein neuer Aktivierungszeitraum von 30 Tagen generiert.

Ein Vorteil des Kommandozeilenaufrufs ist die Verwendung einer Antwortdatei, die mit dem Parameter „/unattend:“ eingegeben wird. Die Antwortdatei ist im XML-Format und kann beispielsweise mit dem Windows System Image Manager (SIM) erstellt werden. Der SIM befindet sich auf der WAIK-DVD, die als Image von der Microsoft Homepage bezogen werden kann.

weiter mit: Besonderheiten: Die Windows Aktivierung

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