Ports mit dedizierten Prozessoren sollen Informationsfluss vermeiden Belkin zeigt EAL4-zertifizierte KVM-DVI-Switches

Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Belkin hat KVM-DVI-Switches vorgestellt, die selbst militärischen Sicherheitsansprüchen genügen sollen. Die OmniView-Modelle F1DN102D und F1DN104D verfügen über je einen Prozessor pro Port und sollen Datenübertragungen zwischen den angeschlossenen Rechnern verhindern. Die Systeme erfüllen EAL4 der Common Criteria for Information Technology Security Evaluation.

Anbieter zum Thema

Die jetzt vorgestellten „OmniView Secure DVI KVM Switches“ wurden von Belkin explizit für den Einsatz in militärischen und staatlichen Einrichtungen mit hohen Sicherheitsanforderungen entwickelt. Die Geräte verfügen über je einen Prozessor pro Port. Der soll verhindern, dass Daten zwischen den an die KVMs angeschlossenen Rechner übertragen werden.

Das Konzept konnte anscheinend auch die National Information Assurance Partnership (NIAP) überzeugen: Die beiden KVM-Switches wurden von dieser zugelassen und genügen der Sicherheitsstufe EAL4 (Evaluation Assurance Level) der Common Criteria. Laut Belkin sind die Systeme zudem nach ALC_FLR.3 zertifiziert und erfüllen damit auch das Protection Profile v.1.2 für Peripheral Sharing Devices.

Modellabhängig können Anwender mit den OmniView-Switches maximal zwei oder vier Rechner steuern. Die Dual-Link-DVI-D-Videoports unterstützen dabei Auflösungen von bis zu 2.560 mal 1.600 Pixeln.

Laut Belkin kommen die KVM-Switches im März auf den Markt. Als Preis nennt der Hersteller 299 Euro für den F1DN102D mit zwei Ports respektive 389 Euro für den F1DN104D mit vier Ports.

(ID:2019580)