Bebauungsplan in Kraft und Netzanschlussvertrag unterzeichnet Bei Maincubes in Nauen geht es an die Umsetzung

Quelle: Pressemitteilung Maincubes 3 min Lesedauer

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Mit dem Inkrafttreten des Bebauungsplans für den Maincubes-Datacenter-Campus in Nauen sowie der Unterzeichnung des Netzanschlussvertrags für 200 Megawatt sind die rechtlichen und infrastrukturellen Grundlagen für die Entwicklung des Standorts geschaffen.

So könnten die Maincubes-Rechenzentren in Lauen aussehen. (Bild:  Maincubes)
So könnten die Maincubes-Rechenzentren in Lauen aussehen.
(Bild: Maincubes)

Das erste von bis zu sechs Rechenzentren auf dem Campus „BER02“, ist laut Maincubes bereits in fortgeschrittener Planung. Für das Campus-eigene 110 Kilovolt-Umspannwerk wurde der Bauantrag eingereicht.

Mit dem Campus „Mainhub Berlin“ besetzt der Rechenzentrumsbetreiber westlich der Hauptstadt eigener Einschätzung zufolge einen strategisch relevanten Standort, der zunehmend an Bedeutung für Europas digitale Infrastruktur gewinnt. Die Metropolregion Berlin, als zweiter deutscher Cloud-Standort, entwickele sich darüber hinaus im Speziellen für Hyperscaler sowie AI-Gigafactories zu einem dynamischen Zentrum der Digitalwirtschaft.

Der Standort Berlin-Brandenburg überzeuge durch eine stabile Versorgungslage, insbesondere durch regionale Energiegewinnung aus Windkraft und Photovoltaik, verlässliche regulatorische Rahmenbedingungen und den direkten Zugang zu einem innovationsgetriebenen Ökosystem aus Start-ups, etablierten Technologie-Unternehmen und renommierten Forschungsinstituten. Darüber hinaus fungiert die Region als bedeutendes Tor nach Osteuropa und dient vielen internationalen Unternehmen als strategischer Eintrittspunkt in die Märkte Mittel- und Osteuropas. Diese besondere Kombination aus Infrastrukturstärke, Innovationskraft und geopolitischer Lage macht den Standort zu einer attraktiven Adresse für Unternehmen, die auf zukunftsfähige IT-Strukturen und nachhaltiges Wachstum setzen.

Der neue Rechenzentrumscampus erweitert dabei die Präsenz von maincubes in der Hauptstadtregion, wo mit BER01 in Berlin im Frühjahr dieses Jahres das erste Rechenzentrum des Betreibers bereits in Betrieb genommen wurde.

Ein wesentlicher Schritt in der Projektentwicklung: Planungssicherheit. Am 2. Juli 2025 ist der Flächennutzungs- und Bebauungsplan für das Areal rechtskräftig geworden. Der Rechenzentrumsbetreiber verweist darauf, dass es einen zügigen und koordinierten Planungsprozess in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Nauen und den zuständigen Behörden gegeben habe.

Grundlagen für die Energie-Infrastruktur

Thomas Wacker, Chief Development Officer von Maincubes, sagt dazu: „Die Entwicklung von BER02 zeigt, wie effizient und lösungsorientiert Großprojekte realisiert werden können, insbesondere dann, wenn Planung, Genehmigung und Partnerschaften eng verzahnt sind. Dass wir den B-Plan und die Netzsicherung in so kurzer Zeit abschließen konnten, ist sowohl an unsere Kunden als auch an den Standort selbst ein starkes Signal.“

Parallel zur baurechtlichen Absicherung ist auch die Energieversorgung des Campus gesichert: Maincubes wird vor Ort ein eigenes 110-kV-Umspannwerk errichten. Der entsprechende Bauantrag ist eingereicht. Ergänzend hat Maincubes einen Netzanschlussvertrag mit dem regionalen Versorger Edis unterzeichnet, der die Anbindung an das Stromnetz und die Versorgung ab dem Jahr 2027 gewährleistet. Damit entstehe eine gesicherte Energie-Infrastruktur, so der Rechenzentrumsbetreiber.

Si wird der Campus über eine Anschlussleistung von 200 Megawatt verfügen können, die perspektivisch auf über 400 Megawatt wachsen kann. Das Rechenzentrum soll primär rechenintensiven Anwendungen wie Cloud Computing und Künstliche Intelligenz beherbergen.

Dabei folgt das Projekt einer klaren ESG-Strategie: Ein energieeffizienter Betrieb ist ebenso Teil des Konzepts wie die geplante Nutzung der entstehenden Abwärme.

Abwärme als Ressource

In Zusammenarbeit mit kommunalen Partnern soll diese perspektivisch in lokale Wärmenetze eingespeist werden, etwa zur Versorgung angrenzender Wohn- und Gewerbegebiete. BER02 kann damit nicht nur einen Beitrag zur digitalen, sondern auch zur nachhaltigen Transformation der Region leisten.

Über Maincubes

Der europäische Anbieter Maincubes entwickelt und betreibt Rechenzentren in den Regionen Frankfurt, Berlin und Amsterdam. Gegründet wirde das Unternehmen mit Sitz in Frankfurt am Main im Jahr 2012. Zu den Kunden zählen der öffentliche Sektor, nationale und internationale Blue-Chip-Unternehmen sowie globale Cloud-Service-Provider, die, so das Unternehmen, „eine nachhaltige, zuverlässige und leistungsstarke digitale Infrastruktur schätzen“. Der Campus „BER02“ ist Teil der Wachstumsstrategie von Maincubes und ergänzt das bestehende Portfolio.

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