Im Test: CA WANSyncHA Exchange Ausfallsicherer Exchange Server durch redundantes System

Autor / Redakteur: Götz Güttich / Ulrich Roderer

Exchange Server ist in vielen Unternehmen eines der wichtigsten Arbeitsmittel für Mail und der Verwaltung von Terminen und Kontakten. Fällt er aus, steht oft das ganze Geschäft still. Deswegen ist es sinnvoll, die Exchange Server redundant auszulegen. Für diese Aufgabe eignen sich neben dem kostspieligen und aufwändigen Microsoft Cluster auch Anwendungen wie WANSyncHA Exchange von CA, die für sich in Anspruch nehmen, preisgünstig und leicht administrierbar zu sein. DataCenter-Insider hat die Lösung getestet.

Anbieter zum Thema

WANSyncHA für Exchange bietet Hochverfügbarkeit für Exchange Server auf Basis asynchroner Echtzeitreplikation mit automatischem Switchover und Switchback. Das Produkt unterstützt Exchange 2000 und Exchange 2003 auf Windows 2000 und Windows Server 2003, und zwar sowohl in den 32- als auch den 64-Bit Versionen und dem Microsoft Cluster Server. Da die Lösung auch Switchover über WAN-Verbindungen beherrscht, eignet sie sich besonders gut zur Absicherung gegen Katastrophen.

Vor der Inbetriebnahme von WANSyncHA für Exchange müssen die Verantwortlichen sicher stellen, dass ihre Exchange Server in Bezug auf die Betriebssystemversion und die eingesetzte Exchange-Variante identisch sind – diese Anforderung bezieht Service Packs und Hotfixes mit ein. Darüber hinaus müssen beide Server über die gleiche Pfadstruktur verfügen. Wurde Exchange beispielsweise auf dem Master Server im Verzeichnis d:\exchange installiert, so muss der Replika-Server ebenfalls eine Exchange-Installation im Verzeichnis d:\exchange vorweisen. In Bezug auf die zugrunde liegende Hardware dürfen sich die Serversysteme ansonsten unterscheiden. Die restlichen Anforderungen sind fast selbstverständlich: Beide Server müssen sich im gleichen Active-Directory-Forest und der gleichen administrativen Exchange-Gruppe befinden und mit statischen IP-Adressen arbeiten. Abgesehen davon darf der geschützte Server kein Domänenkontroller oder DNS-Server sein. Darüber hinaus ist es – wie bei Exchange üblich – zwingend vorgegeben, dass die NetBIOS- und DNS-Namen der Server jeweils identisch sind.

Laden Sie das komplette Whitepaper hier

Artikelfiles und Artikellinks

(ID:2007991)