Rechenzentrumsausbau im Südwesten Atlas Edge nimmt „STR001“ bei Stuttgart in Betrieb

Von Paula Breukel 1 min Lesedauer

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Mit dem neuen Standort „STR001“ stärkt Atlas Edge seine Präsenz in der DACH-Region. Das nachhaltige Rechenzentrum in Böblingen bei Stuttgart erfüllt bereits die Vorgaben des Energie-Effizienzgesetzes und bietet bis zu 20 Megawatt IT-Leistung.

AtlasEdge auf Expansionskurs. 20 MW für Böblingen bei Stuttgart.(Bild:  AtlasEdge)
AtlasEdge auf Expansionskurs. 20 MW für Böblingen bei Stuttgart.
(Bild: AtlasEdge)

Atlas-Edge hat das Rechenzentrum „STR001“ in Böblingen offiziell in Betrieb genommen. Die Anlage markiert den Abschluss der ersten Projektphase und ist auf eine IT-Leistung von bis zu 20 Megawatt sowie eine Gesamtfläche von 10.000 Quadratmetern ausgelegt. Der Neubau erweitert das Angebot an Co-Location-Datacenter in der Region Stuttgart.

STR001 wurde in modularer Bauweise realisiert, um Ressourceneinsatz und Bauzeit zu optimieren. Der Standort wird vollständig mit Strom aus erneuerbaren Quellen versorgt und erfüllt damit bereits die Anforderungen des deutschen Energie-Effizienzgesetzes (EnEfG). Der Power Usage Effectiveness (PUE) liegt laut Betreiber unter 1,3. Die technische Infrastruktur umfasst indirekte freie adiabatische Kühlung sowie ein Kalt-/Warmgangkonzept.

Zertifizierte Sicherheit und Konnektivität

Das Rechenzentrum ist Carrier-neutral konzipiert und entspricht den Standards EN 50600 und ISO 27001. Redundante A/B-Feeds, ein umfassendes Monitoring und physische Sicherheitsmaßnahmen gehören zur Basisausstattung. Mit STR001 betreibt AtlasEdge nun acht Rechenzentren in Deutschland. Die deutschen Standorte im Überblick:

  • Berlin („BER001)“,
  • Düsseldorf („DUS001“),
  • Hamburg („Ham001“ und „HAM002“),
  • Leverkusen („LEV001“),
  • Stuttgart („GRP10“, „NB8“ und „STR001).

Alle aufgelisteten Datacenter sind in Betrieb.

Weitere Expansion angekündigt

Atlas Edge plant weitere in Europa, darunter Wien („VIE002“ und „VIE003“), Lissabon („LIS001“ aktuell im Bau und „LIS002“ in Planung) und Barcelona („BCN002“). Ziel ist, ein dezentrales Netzwerk moderner Rechenzentren zu schaffen, das Hyperscalern, Netzbetreibern und Unternehmen flächendeckende Infrastruktur mit geringer Latenz bietet. Das Unternehmen ist ein Joint Venture von Liberty Global und Digital Bridge.

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