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Das Betriebssystem verliert Bedeutung

Applikationen, Access und Authentifizierung im Zeichen der Post-PC-Ära

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Abschied von den Inseln und von dem einen Betriebssystem

Auch wenn es meistens im ersten Schritt nur gewisse Anwendergruppen im Unternehmen sind, die die IT-Abteilung mit diesen Geräten konfrontieren, so werden immer mehr Anwendungsfälle hinzukommen, die einen Inselbetrieb nicht mehr zulassen. Schon heute müssen externe Berater oder Außendienstmitarbeiter integriert werden, die über eigene Geräte auf die Daten und Programme des Unternehmens zugreifen sollen.

Abbildung 2: Da bekanntlich nicht alle Anwender identisch sind, kann in diesem einzelnen Image natürlich nur der kleinste gemeinsame Nenner an Softwarepaketen vorhanden sein.
Abbildung 2: Da bekanntlich nicht alle Anwender identisch sind, kann in diesem einzelnen Image natürlich nur der kleinste gemeinsame Nenner an Softwarepaketen vorhanden sein.
(Bild: VMware)
Eine weitere Herausforderung wird die Bereitstellung einer Vielzahl von Applikationen auf den verschiedenen Plattformen sein. Dabei handelt es sich nicht nur um neu im Unternehmen eingeführte Anwendungen, sondern es geht auch darum, die vorhandenen Applikationen auf anderen Wegen zugänglich zu machen.

Hier den Überblick zu behalten wird in Zukunft immer schwieriger. Um zukünftig Bereitstellungsprozesse zu verkürzen und die Verantwortung teilweise auch auf die Anwender zu übertragen, sollten Self-Service-Konzepte in Betracht gezogen werden, natürlich ohne das Authentifizierungs- und Lizenz-Management zu vernachlässigen. Die Daten der Benutzer müssen dabei auf verschiedenen Plattformen zu Verfügung stehen, jedoch gleichzeitig weiterhin gesichert sein.

Ganzheitliche Lösungen fehlen

Diese Herausforderungen haben verschiedene Hersteller seit einiger Zeit erkannt und bringen sich mit ihren Produkten in Stellung. Sobald sich Kunden in das neue Zeitalter des End User Computing begeben, müssen auch die Hersteller mit ihren Angeboten folgen. Betrachtet man den Entwicklungsstand aktueller Produkte in diesem Bereich, gibt es noch keine ganzheitliche Lösung.

Andererseits wird diese Art von Projekten auch nicht kurzfristig umgesetzt. Beginnt man jetzt mit den ersten Schritten einer Umstellung im Bereich End User Computing, kann bei voranschreitender Verbesserung der Angebote dieses Projekt erweitert werden. Wie kommt man nun also zu einer Arbeitsplatzumgebung, die es erlaubt mit jedem Gerät ortsunabhängig auf Daten und Applikationen zuzugreifen?

Wichtig ist in erster Linie eine Betrachtung von Anwendungsfall zu Anwendungsfall und nicht eine ad hoc Umstellung aller Arbeitsplätze. Um Mitarbeitern individuelle Arbeitsplätze zur Verfügung stellen zu können, muss in einem ersten Schritt eine Zentralisierung stattfinden. Das Arbeitsplatzbetriebssystem wird dann nicht mehr auf Fat Clients installiert, sondern virtualisiert im Rechenzentrum bereitgestellt.

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