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Starke Hochverfügbarkeits-Features im jüngsten Microsoft-Datenbank-Server

AlwaysOn-Gruppen und -Cluster in SQL Server 2012

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Der Einsatz von AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppen

Beim Einsatz von AlwaysOn Verfügbarkeitsgruppen, benötigen Unternehmen ebenfalls einen Cluster, aber keinen gemeinsamen Datenträger. Bei dieser Technik spiegelt SQL Server 2012 Datenbanken auf verschiedene Server oder auch innerhalb eines Servers auf verschiedene Instanzen.

AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppen sind der Nachfolger der Datenbankspiegelung. Diese ist zwar in SQL Server 2012 noch vorhanden, aber Microsoft empfiehlt für die Ausfallsicherheit den Einsatz von AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppen.

Zur optimalen Leistung sollten Administratoren einen dedizierten Netzwerk-Adapter für AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppen verwenden. Die Datenbank muss mindestens über eine vollständige Datenbanksicherung verfügen und darf nicht für die Datenbankspiegelung konfiguriert sein, wenn Sie an einer AlwaysOn-Verfügbarkeitsgruppe teilnehmen soll. Eine Server-Instanz kann nur ein einzelnes Verfügbarkeitsreplikat für eine bestimmte Verfügbarkeitsgruppe hosten.

Primäre und sekundäre Replikate

Administratoren legen eine bis fünf Instanzen als Verfügbarkeitsreplikate in der Verfügbarkeitsgruppe fest (siehe: Abbildung 2). Zusätzlich zur primären Instanz lassen sich bis zu vier sekundäre Replikate angeben.

Die Server-Instanzen, die die Verfügbarkeitsreplikate hosten, müssen sich auf verschiedenen Knoten des gleichen Failover-Cluster befinden. Es gibt zwei Typen von Verfügbarkeitsreplikaten: ein einzelnes primäres Replikat für die primären Datenbanken und bis vier sekundäre Replikate, die jeweils einen Satz sekundärer Datenbanken bereitstellen.

Bildergalerie

Diese dienen als Failover-Ziele für die Verfügbarkeitsgruppe. Die Datensynchronisierung erfolgt zwischen der primären Datenbank und jeder verbundenen sekundären Datenbank, unabhängig von den anderen Datenbanken.

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