Microsoft-Preisanpassungen sorgen für sinkende Preise 365 wird günstiger und E7-Abonnement kommt als Flaggschiff

Von Thomas Joos 3 min Lesedauer

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Microsoft passt in regelmäßigen Abständen seine Preise an. Dabei geht es nicht nur nach oben, sondern auch Reduzierungen sind durchaus üblich. Bereits seit Anfang des Jahres sind die Preise währungsbereinigt und damit über 7 Prozent gesunken.

Zuerst sind die Preise gesunken, mit dem Juli erfolgt eine Preiserhöhung. (Bild:  Midjourney / KI-generiert)
Zuerst sind die Preise gesunken, mit dem Juli erfolgt eine Preiserhöhung.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)

Auch das gibt es: Im Rahmen von regelmäßigen Preisanpassungen hat Microsoft bereits Anfang des Jahres seine Preise für „Microsoft 365“ um knapp 7 Prozent reduziert. Grundlage dafür sind Anpassungen auf Grund von Währungsunterschieden zwischen dem US-Dollar und dem Euro. Kunden, die auf größere Abonnements setzen, zum Beispiel „E3“ können durchaus sparen, indem sie zum Beispiel auf „E5“ wechseln.

Aber:

Doch schon zum 1. Juli 2026 passt Microsoft die Preise wieder an - und zwar nach oben. Es kann daher sinnvoll sein, jetzt noch die günstigeren Preise zu sichern oder auf das neue Microsoft 365 „E7“-Abonnement zu setzen.

Also: Mit den richtigen Abonnements können Unternehmen Kosten sparen und Produktivität verbessern. Das hängt natürlich von der Anzahl an notwendigen Lizenzen sowie dem Verhandlungsgeschick ab; denn Microsoft ist bei einer größeren Anzahl an Lizenzen durchaus verhandlungsbereit.

Aber auch kleine und mittlere Unternehmen sparen, wenn sie die Preise im Blick behalten und auf passende Abonnements setzen. In diesem Zug kann es auch sinnvoll sein größere Abonnements zu buchen, zum Beispiel „Microsoft 365 Business Premium“.

Hier sind, neben den Standard-Funktionen „Exchange“, „Teams“ und „Sharepoint“ auch die „Office“-Programme dabei sowie erweiterte Sicherheitsfunktionen sowie „Intune“. Ebenfalls dabei sind „Entra ID P1“, „Conditional Access“ und „Autopilot“ sowie „Defender for Business“ als Schutz gegen Malware.

Ein Vergleich lohnt sich daher immer. Aktuell können Unternehmen pro Benutzer und Jahr knapp 20 Euro sparen, im Vergleich zu vorherigen Preisen, wenn sie auf Business Premium setzen. Es kann sich daher aktuell durchaus lohnen von den kleinen Paketen Business Standard und Business Basic auf Business Premium zu wechseln.

Ab Mai 2026 kommt Microsoft 365 E7

Ab Mai stellt Microsoft auch „Microsoft 365 E7“ zur Verfügung. Microsoft 365 E7 bündelt KI-Funktionen, Sicherheitsmechanismen und Governance-Modelle in einer integrierten Plattformarchitektur für den unternehmensweiten KI-Betrieb. E7 umfasst daher alle Inhalt von E5 und erhält noch KI-Dienste.

Die Suite kombiniert „Microsoft 365 Copilot“ in der aktuellen „Wave-3“-Ausprägung für kontextbasierte Verarbeitung in Produktivitätsanwendungen, „Microsoft Agent 365“ als zentrale Steuerungsebene für KI-Agenten, die Microsoft Entra Suite für identitätsbasierte Zugriffskontrolle sowie Microsoft 365 E5 als Sicherheits- und Compliance-Grundlage. Innerhalb dieser Architektur agieren KI-Agenten nicht isoliert, sondern eingebettet in bestehende Identitäts-, Sicherheits- und Datenkontrollstrukturen, wodurch sich operative Prozesse automatisieren und zugleich kontrollieren lassen.

Die Plattform erweitert klassische SaaS-Modelle um eine agentenbasierte Ausführungsebene mit durchgängiger Governance und Observability. Die allgemeine Verfügbarkeit startet am 01.Mai 2026 mit einem Preis von 99 Dollar pro Benutzer und Monat im Jahresabonnement. Für die Einführung gelten gestaffelte Preisnachlässe von zehn Prozent ab zehn Lizenzen sowie fünfzehn Prozent ab einhundert Lizenzen, wodurch der Übergang von isolierten KI-Pilotprojekten zu einem unternehmensweiten Betriebsmodell wirtschaftlich beschleunigt wird.

Im Juli 2026 kommen Preiserhöhungen

Zum Juli 2026 passt Microsoft seine Preise aber wieder an, dieses Mal nach oben. Die Gebühren von „Microsoft 365 Business Basic“ steigen von 6 Dollar auf 7 Dollar pro Benutzer und Monat. Die zu entrichtenden Entgelte von „Business Standard“ steigen von 12,00-Dollar auf 12,50 Dollar, ebenfalls pro Benutzer und Monat.

Die Preise von E3 ehöhen sich von 36 auf 39 Dollar und E5 legt von 57 auf 60 Dollar zu. Auch diese Preise gelten pro Benutzer und Monat. Der Preis von Microsoft 365 Business Premium ändert sich nicht, das gilt auch für Office 365 E1.

Wer schlau sein will

Es ist daher aktuell sinnvoll Anpassungen möglichst vor dem Juli 2026 vorzunehmen. In diesem Fall treffen diese Abonnenten die Preise ab 2027, sollte es da teurer werden. Anwender sollten sich jetzt noch die günstigeren Preise zu sichern.

Im Rahmen der Preisanpassungen ändert Microsoft auch etwas die Lizenz-Zuschnitte. „Defender für Office 365 Plan 1“ wird in E3 integriert, genauso wie „Remote Help“, „Advanced Analytics“ und „Plan 2“.

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E5 erhält „Security Copilot“ , 400 SCUs pro 1.000 Nutzer, „Endpoint Privilege Management“ und „Cloud PKI“. E7 schließt außerdem den Zugriff auf Agent 365, der Governance-Schicht für KI-Agenten in Unternehmen, ein.

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