Datenbankexperten sind dafür verantwortlich, riesige und schnell wachsende Mengen an Informationen zu verwalten, zu organisieren und zu analysieren. Diese helfen, fundierte Entscheidungen treffen, sicher und effizient arbeiten und wettbewerbsfähig zu bleiben. Aktuelle und neue Datenverwaltungsfunktionen dürfen jedoch nicht fehlen, sollen Technologien und Prozesse wie Künstliche Intelligenz und AIOps erfolgreich sein.
Damit die Datenschätze nicht irgendwo im Nirgendwo verschwinden, braucht es Datenbankexperten.
Ein Datenbankexperte zu werden ist zwar eine lohnende berufliche Laufbahn, aber ebenso herausfordernd. Wie bei allen anderen Jobs müssen Datenbankexperten aber immer wieder neue Fähigkeiten lernen, ihre Techniken optimieren und Unterstützung von anderen suchen, um ihre Arbeit bestmöglich zu erledigen.
Die folgenden fünf Tipps helfen dabei, zu einem effektiveren Datenbankexperten zu werden.
1. Aktiv werden und sich selbst Neues beibringen
Viele der besten Coaches, Lehrer, Manager und Führungskräfte stimmen überein: Egal was man erreichen möchte, am besten ist es, sich einfach kopfüber in die Dinge hineinzustürzen und aktiv zu werden. Das gilt auch, wenn es darum geht, im IT- und Datenbankbereich auf dem Laufenden zu bleiben. Dabei helfen viele (oft kostenlose) online verfügbare Ressourcen, darunter Tutorials, Blog-Artikel und Foren.
[Anm. d. Red.: Beiträge - mündlich wie schriftlich - von Fachmedien auch. 😄 ].
Eine weitere Methode, um sich selbst Neues beizubringen, besteht darin, mit neuen Technologien und Tools in Testumgebungen zu experimentieren. Dadurch lässt sich das eigene Wissen rund um die Systeme und Tools auf den Prüfstand stellen und erweitern, ohne kritische Systeme oder Daten einem Risiko auszusetzen. Vor Fehlern braucht man dabei keine Angst zu haben, aus ihnen lässt sich viel lernen.
2. Sich einen Mentor suchen und von anderen lernen
Um Hilfe zu bitten und von anderen zu lernen ist grundlegend, um als Datenbankexperte produktiv zu arbeiten. Die Arbeit mit einem Mentor gehört zu den besten Möglichkeiten, zu lernen und die eigenen Fähigkeiten zu erweitern. Er kann Ratschläge bei komplexen Projekte geben und helfen, Stärken und Schwächen zu identifizieren. Seine konstruktive Kritik und sein Feedback helfen, ein besseres Verständnis von der effektiver Datenbankexpertise zu erlangen.
Neben erfahrenen Mentoren kann man auch von den Kollegen eine Menge lernen. Alle Datenbankexperten haben eigene Spezialbereiche, Wissen und Erfahrungen. Manche spezialisieren sich auf Datenmodellierung und ‑design, andere auf Leistungsoptimierung oder Sicherung und Wiederherstellung. Diese Vielfalt sollt man nützen.
3. Weiterbildungskurse und Zertifizierungen = von Profis lernen
Künstliche Intelligenz, Maschinelles Lernen, autonomer Betrieb: All diese Technologien basieren auf Daten und der Fähigkeit, diese effektiv zu verwalten. Entsprechend wichtig ist es, brancheninterne Kurse zu besuchen und Zertifizierungen zu erlangen.
Manche Unternehmen bieten interne Schulungen an, die man sicherlich nutzen sollte. Mehr bringen aber professionelle Fortbildungskurse, die meist eine strukturierte Lernumgebung und Zugang zu Experten bieten, die die neuesten Techniken und Technologien kennen und lehren.
Dabei gibt es Kurse zu den unterschiedlichsten Themen wie KI, Datenbankverwaltung, Datenmodellierung und vieles mehr. Diese sind oft kostenpflichtig, lohnen sich aber. Meist übernimmt der Arbeitnehmer dafür die Kosten – oder sollte es tun, schließlich profitiert er am meisten davon.
4. Organisation ist alles
Zu den wichtigsten Tipps für die produktive Arbeit als Datenbankexperte gehört es, organisiert zu bleiben und für die Zukunft zu planen. Mit einer sorgfältigen Planung und Organisation vermeidet man Fehler und stellt sicher, dass Datenbanken effizient funktionieren.
Eine gute Planung ist auch deshalb wichtig, weil Datenbankexperten so potenzielle Probleme vorsehen und ihnen vorbeugen können. Datensicherungs- und Wiederherstellungspläne beispielsweise minimieren das Risiko, dass Unternehmen Daten verlieren. Die Vorausplanung stellt sicher, dass Datenbanken – egal ob On-Premises oder in der Cloud – die nötige Kapazität und Ressourcen haben, um wachsende Anforderungen an Speicher und Rechenleistung zu erfüllen.
Mit dem Voranschreiten der digitalen Transformation setzen immer mehr Unternehmen Hybrid-IT-Modelle ein und die Menge ihrer Daten wächst rapide. Die Organisation kommt da häufig nicht hinterher. Eine stets gut organisierte Datenbankstruktur spart Zeit, um Daten zu finden und darauf zuzugreifen. Nur so lässt sich sicherstellen, dass die Anwendungen und Dienste eines Unternehmens zuverlässig funktionieren.
Gute Organisation ist auch bei allen Compliance-Themen wichtig. Durch die Nachverfolgung der Zugriffe auf Daten lässt sich die ordnungsgemäße Sicherung nachweisen. Dadurch wird das Risiko von Datensicherheitsverletzungen minimiert und das Unternehmen vor rechtlichen und finanziellen Konsequenzen geschützt. Angesichts von DSGVO und CCPA ist gute Organisation unverzichtbar.
Stand: 08.12.2025
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5. Observability ermöglicht den letzten Schliff
Doch ganz egal, wie eifrig man dazulernt, IT-Umgebungen sind heute einfach zu komplex, als dass der Menschen sie alleine managen könnte. Hier kommen Tools wie Observability ins Spiel.
Observability bietet Datenbankexperten eine zentrale, transparente Übersicht, egal wie komplex die IT-Umgebung ihres Unternehmens ist. Die modernen Lösungen basieren auf maschinellem Lernen und AIOps und bieten erweiterte Funktionen. Die Anomalie-Erkennung beispielsweise prüft mithilfe von Algorithmen Abweichungen bei Wartezeiten für Dantenbankinstanzen und erkennt so mögliche Probleme.
Funktionen wie diese helfen, Engpässe und andere Probleme zu identifizieren und sogar vorauszusagen. So lassen sich Maßnahmen ergreifen, bevor ernsthafte Schwierigkeiten auftreten. Außerdem liefert Observability Leistungsdaten, die bei der Optimierung der Datenbank helfen können.
*Der Autor Sascha Giese ist Tech Evangelist bei Solarwinds. Er resümiert: Ein talentierter Datenbankexperte zu werden, erfordert also Arbeit und Entschlossenheit. Aber die Mühe lohnt sich: Je mehr man als Experte weiß, desto wertvoller wird der eigene Wertbeitrag für das Unternehmen. Und desto mehr Spaß hat man an der Sache.