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Zwei Techniken für Double Conversion
Eaton begegnet der Frage nach Energie-Effizienz der Infrastruktur mit einer „Energy Advantage Architecture“. Diese Architektur umfasst für die hauseigene 3-Phasen-USV die komplementären Technologien Variable Module Management System (VMMS) und Energy Saver System (ESS). Nach Firmenangaben nutzt VMMS die modulare Beschaffenheit der hauseigenen USV-Anlagen, um auch bei niedrigen Laststufen im Double Conversion-Modus den Strombedarf niedrig zu halten.
Die VMMS-Technik bietet zudem laut Hersteller eine hohe Flexibilität bei der Systemkonfiguration, da sie sowohl für Einzel-USV-Anlagen mit mehreren Power- Modulen (UPMs) als auch für parallele Multiple-USV-Systeme verfügbar ist. Bei niedrigen Levels konzentriert VMMS die Last automatisch auf die minimale Anzahl von USV-Power-Modulen (UPMs) und schaltet die anderen auf Bereitschaft. Steigt die Last, verteilt die Management-Software den Strom in weniger als zwei Millisekunden auf die bereits versorgenden und zusätzlichen Module.
Gleiche USV, unterschiedlicher Wirkungsgrad
Schwierigkeiten bereitet die genaue Berechnung des Wirkungsgrades einzelner USV-Anlagen. Selbst bei identischem Wirkungsgrad unter einer Nennlast von 100 Prozent führen die spezifische Systemumgebung und die Konfiguration der Anlage zu unterschiedlichen Verlustleistungen.
Leerlaufverluste summieren sich übers Jahr zu stattlichen Beträgen. Außerdem schießt der Eigenbedarfsanteil an den anfallenden Stromkosten eines Rechenzentrums bei falsch dimensionierter USV-Anlage oder zunehmendem Lastpegel ebenfalls nach oben.
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